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Kulinarische Highlights für Vegetarier aus Japan

Das einzigartige kulinarische Erbe von Japan ist ein guter Grund, das Land der aufgehenden Sonne zu bereisen. Auch für Vegetarier.

Dies ist ein Gastbeitrag von unserer Kooperationspartnerin Stefanie Steinbeck.

Mit beinahe 20 Millionen Besuchern jährlich hat sich die Inselnation Japan mittlerweile zu einem der touristisch gefragtesten Länder der Welt entwickelt. Aber nicht nur die hellen Neonlichter von Tokio und die altertümlichen Tempel von Kyoto locken die Touristen an, denn auch das einzigartige kulinarische Erbe von Japan ist ein guter Grund, das Land der aufgehenden Sonne zu bereisen. Doch als Vegetarier könnte dies doch etwas schwieriger werden.

Japanisches Wort für vegetarisch

Wenn man Japan als Vegetarier bereisen will, sollte man das Wort für vegetarisch bereit halten. Dort heißt es “bejitarian” (ベジタリアン), und das Konzept ist schon weitestgehend bekannt. Die älteste Tradition des vegetarischen Essen haben hier die vornehme buddhistische Tempelküche, auch Shôjin Ryôri genannt. In speziellen Restaurants, die online einfach zu finden sind, können Touristen diese Küche auch kosten. Doch wie sieht es in den “normalen” Restaurants aus?

Wer als Vegetarier auf Japans Märkten unterwegs ist, sollte sich das Wort “bejitarian” merken

Vegetarisches Sushi im Ursprungsland

In den meisten Restaurants gibt es eine so große Auswahl von Speisen, dass sich einfach das Richtige finden lässt. Die Bilder und die aus Plastik geformten Gerichte zeigen dem hilflosen Reisenden, was er nach der Bestellung zu erwarten hat. Besonderes attraktive Optionen sind Okonomiyaki, Pfannkuchen aus Mehl, Rettich und Eier, welcher mit einer persönlichen ausgewählten Hauptzutat serviert werden. Tempura ist hier ebenfalls eine gute Wahl: Dieses frittierte Gemüse oder Fleisch wird mit einer Beilage Reis aufgetischt. Das Yasai-Tempura ist die einfach bestellte, vegetarische Möglichkeit mit derselben köstlichen Panade.

Auch wenn Sushi mittlerweile in der ganzen Welt zum Hit geworden ist und sogar im Blog von Deliveroo als eins der beliebtesten Gerichte des Lieferservices vorgestellt wird, ist es einfach nicht zu toppen, diese Delikatessen in ihrem Ursprungsland zu essen. Die vegetarischen Optionen ohne Fisch sind geläufig und kaum zu übertreffen.

Vegetarische Snacks für alle

Was für Touristen auch praktisch, handhabbar und lecker ist, ist die große Auswahl an Snacks auf der Insel. Das Gegenbild zur traditionell deutschen Stulle, bildet in Japan der Onigiri. Dies sind dreieckige Reisbällchen, welche mit Fleisch oder vegetarischen Optionen so wie Pflaumen, Seetang oder Bohnen gefüllt sind. Auch in kleineren Lokalen, die sich Izakaya nennen, ist es möglich kleine Leckereien wie Mais, Sojabohnen, Eier oder Kimchi mit einem Getränk zu genießen.

Fast-Food-Spaß

Für Feinschmecker gilt es bei einer Reise nach Japan als absolutes Muss, ein Teppanyaki-Restaurant zu besuchen und dabei zuzusehen, wie das Essen direkt vor den Augen der Gäste auf einem Eisengrill zubereitet wird. Aber auch Fast Food ist in Japan fast schon zu einer Art Kunst geworden.

Und davon kann man sich nirgendwo besser überzeugen, als an den japanischen Warenautomaten, an denen man Essen ziehen kann. Von den allseits präsenten Nudeln in Plastiktassen bis hin zu Sushi findet man in den Straßen von Japan Automaten für alle Arten von Essgelüsten. Diese futuristische Idee ist sogar in einigen ziemlich traditionellen Gegenden von Deutschland zum Trend geworden!

Fast Food in Japan – aus dem Automaten

Sake und japanische Tee-Zeremonie

Und wem die vielen Ramen- und Tempura-Highlights noch nicht genügen, für den gibt es auch einige interessante flüssige Erfrischungen, die man probieren sollte, wenn man in Japan unterwegs ist. Ob man ein Glas Sake in der berühmten Bar Kozue in Shinjuku trinkt oder das Sapporo-Bier-Museum in Shibuya besucht – es gibt viele interessante alkoholische Optionen, die man genießen kann.

Aber letztendlich ist es noch immer die traditionelle japanische Tee-Zeremonie, die Touristen aus dem Ausland am meisten begeistert. Der Tea Ceremony Room Juan in der Nähe des Bahnhofs von Kyoto bietet zum Beispiel die Möglichkeit, diese jahrhundertealte Tradition zu erleben. Hierbei handelt es sich um einen der wenigen japanischen Genüsse, den man bei den immer beliebter werdenden Lieferdiensten in Frankfurt und im Rest von Deutschland derzeit noch nicht bekommen kann.

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