Rezept aus Myanmar: Burmesisches Gemüse-Curry mit Okraschoten, Blumenkohl und Sojasprossen

In Myanmar gibt es die mildesten Currys Asiens. Es folgt ein Rezept für burmesisches Gemüse-Curry mit Okraschoten, Blumenkohl und Sojasprossen. 

Die asiatische Küche ist berühmt für ihre Currys. Je nach Region handelt es sich aber um sehr verschiedene Gerichte. In Thailand und Kambodscha etwa wird häufig mit Zitronengras, Ingwer und Kokosmilch gekocht. Indische Currys basieren meist auf komplexen Gewürzmischungen.

Während viele asiatische Currys sehr scharf sind, gibt es in Myanmar die wahrscheinlich mildesten auf dem Kontinent. Denn Chilis werden nur sehr sparsam verwendet.

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Burmesische Currys basieren auf einer Gewürzpaste mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma und sind die wahrscheinlich mildesten in ganz Asien

Burmesische Currys basieren auf einer Gewürzpaste mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma. Hinzu kommen Fleisch, Fisch und – in diesem Fall ausschließlich – Gemüse, wobei die Sorten variabel sind. Und jede Menge Öl! In unserem Rezept haben wir es sehr reduziert.

In Myanmar kommen Reis, Curry und andere Schälchen auf den Tisch

In Myanmar stellt Reis das Zentrum einer Mahlzeit dar. Auf den Tisch kommen dann aber nicht nur – wie bei uns – ein Curry, sondern Schälchen mit vielen weiteren Gerichten, zum Beispiel Salate und Würzsoßen.

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Dieses Curry-Rezept aus Myanmar enthält Blumenkohl, Okraschoten und Sojasprossen als Gemüse

Zutaten (für vier Personen mit Reis):

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 cm Ingwer
1 TL Kurkumapulver
1 TL Chilipulver
Salz
6 EL Sesamöl oder Erdnussöl
300 g Okraschoten
1 Blumenkohl
150 g Sojasprossen
Wasser

Hinweise:

Okraschoten gibt es in vielen arabischen und indischen Läden, in klassischen Asia-Märkten hingegen eher weniger.

Dieses Gericht ist sowohl vegetarisch als auch vegan.

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Die Okraschoten für das burmesische Gemüse-Curry gibt es in vielen arabischen und indischen Läden, in klassischen Asia-Märkten hingegen eher weniger

Zubereitung:

1. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Mörser oder einer Küchenmaschine mit 50 ml Wasser zu einer Paste verarbeiten. Kurkuma- und Chilipulver sowie etwas Salz unterrühren.
2. Die Okraschoten waschen und nur die äußeren Enden abschneiden. Die Schoten selbst dürfen nicht verletzt werden, da sonst beim Kochen eine klebrige Flüssigkeit austritt. Den Blumenkohl in Röschen teilen und wie auch die Sojasprossen waschen. Das Gemüse trocken tupfen.
3. Vier Esslöffel Öl in einem Wok oder weitem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen, die Gewürzpaste hineingeben und kurz garen, bis sie duftet (geht schnell). Damit nichts anbrennt, ruhig etwas Wasser nachgießen.
4. Zwei weitere Esslöffel Öl sowie etwas Wasser hinzufügen. Okraschoten und Blumenkohl in den Topf geben. Das Gemüse erhitzen, bis es gar aber noch bissfest ist. Am besten zwischendurch probieren, denn das Timing ist wichtig. Schließlich schmecken Okras stohig und faserig, wenn sie noch nicht gar sind. Bleiben sie allerdings zu lange im Kochtopf, werden sie matschig. Am Ende die Sojasprossen unterrühren und kurz weitergaren lassen. Mit Salz abschmecken.

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So sieht das Rezept aus Myanmar auf dem Teller aus: Burmesisches Gemüse-Curry mit Okraschoten, Blumenkohl und Sojasprossen – Guten Appetit!

Text und Fotos: Julia Pilz/Heiko Meyer

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4 Gedanken zu „Rezept aus Myanmar: Burmesisches Gemüse-Curry mit Okraschoten, Blumenkohl und Sojasprossen

  1. Julia

    Schön, das freut mich :-) Ich mag Okragerichte auch total gerne…morgen gleich wieder (allerdings mit mini Okraschoten aus dem Glas mit Tomaten, Curcuma und Koriander zu arabischem Brot – mhhhhh lecker!)

    Antworten

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