Kalt und warm ein Genuss: Spinatstrudel Spanakopita

Der Spinatstrudel Spanakopita zählt zu den bekanntesten Gerichten Griechenlands. Wir haben das Originalrezept etwas verändert.

Spanakopita gehört zu den wohl bekanntesten Gerichten Griechenlands. Der Spinatstrudel schmeckt kalt als Vorspeise, aber auch warm als Beilage oder Hauptgericht einfach köstlich. Frische Zutaten wie Spinat, Dill, Minze und Lauchzwiebeln sowie reichlich Feta machen den vegetarischen Klassiker der griechischen Küche zu einem kulinarischen Highlight.

Meistens wird Spanakopita in einer großen Form oder aber zu kleineren Dreiecken gefaltet serviert. Unsere Variante kommt als Blume daher. Das entspricht sicher nicht dem griechischen Original, sieht aber toll aus – und ist zum Beispiel beim nächsten Grillfest nicht nur für Vegetarier schon optisch ein Genuss. Diese „Blume“ entsteht durch das Verdrehen von Teigsträngen. Das funktioniert besser mit Blätter- als mit Filoteig, auch wenn Letzteres ins Originalrezept gehört.

Wichtige Zutat für Spanakopita: Spinat

Zutaten für das Spanakopita-Rezept:

1 kg frischer oder 0,75 kg tiefgefrorener Spinat
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln
2 EL Olivenöl
Je 1 kleiner Bund Dill und Minze
0,5 TL geriebene Muskatnuss
0,75 TL Salz
0,5 TL Pfeffer
250 g Fetakäse
2 Rollen frischen Blätterteig (alternativ 1 Paket Filoteig, am besten runden)
Weitere 2 EL Olivenöl
Eventuell etwas Sesam

Im Zweifel lieber mehr als weniger Dill verwenden

Hinweis:

In den griechischen Spanakopita-Rezepten werden noch zwei Eier sowie 150 Gramm Joghurt, Frischkäse oder Ricotta unter den Spinat gerührt – siehe Punkt 5 bei Zubereitung. Das macht das Gericht allerdings um einiges mächtiger. Wir finden, dass Spanakopita auch ohne diese Eiweißmassen großartig schmeckt.

Das Verdrehen der Teigstränge gelingt mit Blätterteig am besten

Zubereitung Spanakopita:

1. Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
2. Den tiefgekühlten Spinat am besten über Nacht auftauen lassen und gut ausdrücken. Alternativ den frischen Spinat waschen und verlesen. Dill sowie Minze waschen und feinhacken
3. Die Zwiebel schälen und feinhacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, die Wurzelbüschel entfernen und in feine Ringe schneiden.
4. Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen, die Zwiebeln anschwitzen und den Spinat hinzugeben. Bei tiefgekühltem Spinat diesen solange bei mittlerer Temperatur garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Den frischen Spinat zusammenfallen lassen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
5. Dill und Minze hinzufügen. Den Feta zerbröseln und untermischen.
6. Aus dem Blätterteig drei Kreise ausschneiden (das geht am besten mit dem Boden einer Springform als Maß). Diesen auf den gefetteten Boden der Springform legen. Gleichmäßig die Hälfte der Füllung darauf streichen. Dann den zweiten Kreis ganz darauf legen. Die zweite Hälfte der Füllung darauf verteilen. Anschließend mit dem dritten Kreis abschließen.
7. Falls Filoteig benutzt wird, diesen auf dieselbe Weise vorbereiten. Dann aber jeweils drei Teigblätter übereinander stapeln und dazwischen mit Olivenöl bestreichen. Auch hier die Spinatfüllung nach der ersten und zweiten Lage Teig auf den Böden verteilen. Mit einer weiteren Filoteigschicht abschließen.
8. Mit einem umgedrehten Glas einen Kreis in der Mitte des Teigstapels markieren. Von hier aus ausgehend mit einem scharfen Messer 16 Tortenstücke schneiden. Wichtig: NICHT bis in die Kreismitte durchschneiden.
9. Jetzt zwei nebeneinander liegende Stücke nehmen und zweimal von innen nach außen um die eigene Achse drehen. Am Ende immer zwei Stücke am Rand zusammendrücken, sodass das Brot eine blumen- beziehungsweise sternartige Form erhält.
10. Vor dem Backen mit Olivenöl bepinseln und eventuell mit Sesam bestreuen.
11. Bei 180 Grad Celsius rund 40 Minuten backen.
12. Ganz wichtig: Genießen :-)

Klingt die Zubereitung von Spanakopita kompliziert? Ist sie aber nicht!

Und welche griechischen Gerichte schmecken Dir am besten?

Text und Fotos: Julia Pilz/Heiko Meyer

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