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	Kommentare zu: Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores	</title>
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	<description>Reise- und Food-Blog von Heiko Meyer und Julia Pilz</description>
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		<title>
		Von: Heiko		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-60006</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 20:35:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-59998&quot;&gt;Sven&lt;/a&gt;.

Hallo Sven,

danke für Deinen Kommentar und den Link zu dem lesenswerten Artikel. Da wird mir ganz schaurig, wie das hätte ausgehen können – bei uns und vielen anderen. So ein offensichtliches Risiko gehen wir nicht mehr ein. Deine Einschätzung teile ich.

Liebe Grüße und eine schöne Zeit,
Heiko]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-59998">Sven</a>.</p>
<p>Hallo Sven,</p>
<p>danke für Deinen Kommentar und den Link zu dem lesenswerten Artikel. Da wird mir ganz schaurig, wie das hätte ausgehen können – bei uns und vielen anderen. So ein offensichtliches Risiko gehen wir nicht mehr ein. Deine Einschätzung teile ich.</p>
<p>Liebe Grüße und eine schöne Zeit,<br />
Heiko</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sven		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-59998</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 09:30:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Heiko, 

auch wenn es 10 Jahre her ist, danke für Deinen wertvollen Bericht, der mich in meiner Planung bestärkt hat. Indonesien war Anfang der 80er, als ich dort zur Schule gegangen bin, sicherheitstechnisch ein Entwicklungsland und es ist sicher noch heute eines, jedenfalls außerhalb der Großstädte. Diejenigen, die euch hier beleidigen, belehren oder meinen, die Tour sei doch bei ihnen super gewesen, halte ich für bestenfalls naiv. In diesem Zusammenhang lohnt es sich wirklich, den Bericht in Spiegel Online vom 29.10.2014 ( https://www.spiegel.de/panorama/schiffbruch-vor-indonesien-untergang-der-versace-amara-a-996911.html ) durchzulesen, der einige hier allen Ernstes nicht davon abgehalten hat, trotzdem so einen Seelenverkäufer zu besteigen. Wenn es nicht so traurig wäre, man müsste drüber lachen. Und dem Kommentator „James“ möchte ich zurufen: ICH halte sehr viel von Luxusreisen und überzogenen Ansprüchen ! (nur kann ich sie mir nicht leisten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heiko, </p>
<p>auch wenn es 10 Jahre her ist, danke für Deinen wertvollen Bericht, der mich in meiner Planung bestärkt hat. Indonesien war Anfang der 80er, als ich dort zur Schule gegangen bin, sicherheitstechnisch ein Entwicklungsland und es ist sicher noch heute eines, jedenfalls außerhalb der Großstädte. Diejenigen, die euch hier beleidigen, belehren oder meinen, die Tour sei doch bei ihnen super gewesen, halte ich für bestenfalls naiv. In diesem Zusammenhang lohnt es sich wirklich, den Bericht in Spiegel Online vom 29.10.2014 ( <a href="https://www.spiegel.de/panorama/schiffbruch-vor-indonesien-untergang-der-versace-amara-a-996911.html" rel="nofollow ugc">https://www.spiegel.de/panorama/schiffbruch-vor-indonesien-untergang-der-versace-amara-a-996911.html</a> ) durchzulesen, der einige hier allen Ernstes nicht davon abgehalten hat, trotzdem so einen Seelenverkäufer zu besteigen. Wenn es nicht so traurig wäre, man müsste drüber lachen. Und dem Kommentator „James“ möchte ich zurufen: ICH halte sehr viel von Luxusreisen und überzogenen Ansprüchen ! (nur kann ich sie mir nicht leisten 😉)</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Heiko		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-51406</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heiko]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 19:57:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-51404&quot;&gt;Wolfgang&lt;/a&gt;.

Hallo Wolfgang,

danke für Deinen Kommentar und den ausführlichen, unterhaltsamen, spannenden Bericht. Was für ein Abenteuer! Deine Frau hat definitiv Recht ;-)

Unser Trip liegt schon ein paar Jahre zurück. Und wie Du vermutest, waren wir sowohl &quot;unwissend&quot; als auch &quot;sparsam&quot;.

Es ist ja für uns alle gut ausgegangen – zum Glück!

Beste Grüße und alles Gute,
Heiko]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-51404">Wolfgang</a>.</p>
<p>Hallo Wolfgang,</p>
<p>danke für Deinen Kommentar und den ausführlichen, unterhaltsamen, spannenden Bericht. Was für ein Abenteuer! Deine Frau hat definitiv Recht ;-)</p>
<p>Unser Trip liegt schon ein paar Jahre zurück. Und wie Du vermutest, waren wir sowohl &#8222;unwissend&#8220; als auch &#8222;sparsam&#8220;.</p>
<p>Es ist ja für uns alle gut ausgegangen – zum Glück!</p>
<p>Beste Grüße und alles Gute,<br />
Heiko</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Wolfgang		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-51404</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 15:50:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Heiko,

sehr amüsiert habe ich Deinen Bericht über Euren Bootstrip gelesen; ich will nicht bewerten, ob Ihr unwissend oder einfach nur sparsam diesen Anbieter ausgewählt habt, im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich will einfach mal unsere Erlebnisse schildern.
Es war 1990 als ich mit meiner relativ frisch angetrauten indonesischen Frau von Surabaya mit dem Bus Richtung Osten gestartet bin. Problemlos ging es über Bali und Lombok dann mit der Fähre nach Sumbawa und weiter wieder mit dem Bus nach Bima. Soviel Info wie heute mit dem Internet gab es damals noch nicht, das Beste waren die Bücher von Lonely Planet und Loose.
Da stand dann auch drin, dass die Fähre von Sape nach Labuan Bajo genau 1x pro Woche um 8 Uhr abfährt; da die Busfahrt von Bima nach Sape ca. 3 Stunden dauert, also aufstehen um 04 Uhr. Da denkt der schlaue Westler, ja, die Indonesier nehmen es ja eh nicht so genau mit der Uhrzeit, die Fähre fährt sicher ein gutes Stück später ab. Also noch einmal umdrehen und den Bus eine Stunde später nehmen, womit wir dann um 9 ankommen. Und richtig, die Fähre ist auch erst um 08:50 abgefahren, wir haben sie noch weit draußen auf dem Meer gesehen. Am Hafenkai lagen auch zwei so Boote wie bei Eurem Trip, aber beide schon ziemlich voll, da wollten wir nicht noch zusätzlich mit. Also erst mal in einen Warung setzen und überlegen wie es weiter gehen soll. Es dauert nicht lang und es setzt sich ein Indonesier zu uns und gibt sich als Kapitän eines Bootes zu erkennen. Da es klar ersichtlich ist, dass wir wohl auch nach Flores wollen, bietet er uns eine Überfahrt an, sein Boot liege da unten am Kai in der Nähe der Touristenboote. Der Preis war dafür, dass wir nur 2 Personen waren OK, also kauften wir noch schnell ein paar bisang goreng und lumpia als ReiseProviant für die ca. 6 Stunden Überfahrt bis Labuan Bajo. Der Kapitän rief noch seinen Schiffsjungen. Dann ging es zum Kai; zu unserem Erstaunen ging dann der Kapitän an etlichen den Touristenbooten ähnlichen Booten vorbei und blieb dann an einem richtigen Fischerboot stehen und forderte uns zum Einsteigen auf. Also das Ding war nun wirklich maximal halb so groß wie Eurer Boot. Nach kurzem Überlegen, Boot war schon bezahlt, Flug, 1 Woche warten auf die Fähre, zurück nach Bali war alles keine Option, außerdem war das Meer ruhig und das Wetter super, haben wir uns für die Fahrt entschieden, sie sollte ja nur 6-7 Stunden dauern. Nachdem wir so 1 ½ – 2 Stunden übers Meer getuckert waren, sah ich vor uns etwas Merkwürdiges, mitten auf dem Meer eine 1-2 km kreisrunde Stelle, in der das Wasser auf und ab hüpfte; ich habe es später immer mit einem Topf kochenden Wassers verglichen, aber der Kapitän steuerte direkt darauf zu und mitten hinein ( er wird sich hier als Einheimischer sicher auskennen ). Nachdem vorher das Boot relativ sanft ( wenn auch mit dröhnendem Motor ) durch die leichten Wellen gegleitet ist, wurde es jetzt von den hüpfenden Wasserwellen regelrecht hin- und her geworfen, denn die waren doch 1 – 1 ½ Meter hoch und kamen aus allen Richtungen. Da wurde uns dann doch das erste Mal etwas mulmig; PS: die Frage nach Schwimmwesten hatten wir uns bereits bei der Anmietung erspart, da hätte der Kapitän wahrscheinlich gar nicht verstanden, was wir wollen. Aber, wie gesagt, der Kapitän kannte das Phänomen wohl schon und nach gefühlt langer Zeit ( war wohl nur eine halbe Stunde ) waren wir durch. Allerdings dauerte es wiederum nicht lang, als wir plötzlich durch das Dröhnen des Motors ein neues klackendes Geräusch hören, das den Kapitän veranlasste, die Maschine zu stoppen, um nachzusehen. Bei langsam laufenden Motor konnte man das Geräusch unter dem Rumpf des Bootes lokalisieren. Also springt der Schiffsjunge über Bord und taucht unter das Boot, kommt wieder hoch, verlangt Draht und etliches Werkzeug. Als er fertig ist, soll es weitergehen, allerdings ist das Geräusch sofort wieder vorhanden als der Motor auf Vollgas läuft, also nochmals ein Reparaturversuch. Auf unsere Fragen erzählt der Kapitän, dass das Kardangelenk, die Verbindung von Motor-Antriebswelle und Schiffsschraube auf einer Seite gebrochen ist. Damit das Teil nicht komplett bricht und mitsamt der Schiffsschraube in den Meerestiefen verschwindet, können wir nur noch ganz langsam weiter fahren. Also mitten auf dem Meer ohne Schiffsschraube muss jetzt nicht sein; PS: so etwas wie Handy oder Funk gab es selbstverständlich nicht. So geht es mit dem Motor auf Standgas gemächlich weiter und langsam wird es dunkel. Bis zu unserem Ziel Labuan Bajo ( das wir nach gut 6 Stunden erreichen hätten sollen ) haben wir gerade mal die Hälfte geschafft, aber immerhin sind wir schon auf der Höhe der Insel Komodo, die man auch schon sieht. Nachdem es dem Kapitän wohl auch zu gefährlich ist, über Nacht ohne richtig funktionierenden Antrieb auf offener See zu verbringen, steuert er Komodo an. Relativ nah am Strand warten wir dann, bis das Boot durch die Ebbe auf den Korallenbänken fast auf dem Trockenen liegt, damit er und der Schiffsjunge besser an die defekte Kardanwelle kommen. Mangels Material gelang aber die Reparatur nach wie vor nicht und der Kapitän beschloss, wir würden am nächsten Tag in aller Früh entlang der Küste Komodos zum einzigen Ort der Insel ( in der Nähe der Waran-Station ) weiter fahren. Unsere Vorräte an  bisang goreng und lumpia waren schon seit einiger Zeit verbraucht, den vom Schiffsjungen frisch gefangenen, aber rohen Fisch lehnten wir trotzdem dankend ab. Bei herrlichem Mond- und Sternenschein versuchten wir einige Stunden zu schlafen, was uns allerdings aus Hunger und der schiefen Lage des Schiffes auf dem Korallenriff nicht besonders gut gelang. In aller Frühe, im Morgengrauen weckte uns dann wieder der Klang des Dieselmotors, auch wenn er nach wie vor im Standgas betrieben wurde und wir tuckteren weiter entlang des Strandes. Nun, Komodo ist ja nicht besonders groß und so dachten wir den Ort in 1-2 Stunden zu erreichen, aber wer sich Komodo auf Google Maps ansieht, sieht, wie viele Ausbuchtungen die Insel hat und wie lang dementsprechend die Küstenlinie ist. So wurde es dann doch Spätnachmittag ( und wir immer hungriger, das Wasser ging auch zur Neige ) bis wir dort ankamen. Mit lautem Geschrei Tourist, Tourist wurden wir empfangen, durften eine Dusche im kamer mandi nehmen und wurden beköstigt ( es gab Fischsuppe bestehend aus Fischgräten – und FischHaut mit Reis, dazu ein Glas frisch abgekochtes, also richtig heißes, nach Schwefel stinkendes und schmeckendes Wasser ). Zu unserem Glück fanden sich wenig später noch etliche frische bisang goreng und Ananas. Danach wurde diskutiert, wie es mit unserer Reise weiter gehen soll; nach Begutachtung des in der Zwischenzeit ausgebauten Kardangelenks durch diverse „Experten“ viel die  Entscheidung, dass dieses fachmännisch geschweißt werden muss, um damit wieder auf das offene Meer fahren zu können, dies aber nur in Labuan Bajo möglich ist. Also blieb uns nichts anderes übrig, als eine ungeplante Übernachtung auf Komodo einzulegen; nachdem die Einheimischen immer wieder erzählt hatten, dass die Warane sich öfters Schweine ( und sogar Kinder ) aus dem Dorf holen, waren wir froh einen Schlafplatz in einem Haus auf Stelzen zu bekommen und wollten die Warane gar nicht sehen. Der nächste Morgen begann mit einem äußerst kargen Frühstück und harten Verhandlungen mit einem neuen Kapitän, von dem sich unser Kapitän ein Boot für die Weiterfahrt nach Flores leihen wollte. Alle anwesenden Indonesier waren irgendwie der Meinung, dass das der reiche Westler bezahlen muss. Der zweite Kapitän wusste natürlich unsere Zwangslage reichlich auszunutzen und so zahlte ich nochmals die gleiche Summe wie bei der Abfahrt von Sumbawa. So ging es nun wohlgemut zum Strand für die Weiterfahrt, aber oh Schreck wo war das Schiff? Hier, das da, deutete der zweite Kapitän auf eine noch kleinere Nußschale. Während das erste Boot wenigstens eine Kajüte hatte, in der man gebückt stehen konnte, war die auf diesem Boot nur geeignet, um darin zu liegen, so klein war es. Aber was hilft es, Labuan Bajo ruft. Mit frischem ( abgekühltem, aber immer noch nach Schwefel schmeckendem ) Wasser und einigen bisang goreng ging es an Bord und mit dem kleineren Boot mit kleinerer Geschwindigkeit weiter. Wer jetzt denkt, ja wenigstens haben die zwei dann viel von der wunderbaren Inselwelt zwischen Komodo und Flores gesehen, aber Pustekuchen, es dauert wieder nicht lange bis wir mitten in einem unglaublichen Tropenregen waren; man sah weniger als im dichtesten Nebel. Gott sei Dank wahr es absolut windstill, aber nichts zu sehen und der prasselnde Regen reichen schon um sich Gedanken zu machen, ob wir jemals Labuan Bajo erreichen. Diese Regenwand begleitete uns fast bis dahin; erst kurz vor dem Hafen hatten wir wieder Sicht und auch die Passagiere der Touristenboote, die kurz vor uns Sumbawa verlassen hatten und jetzt auf der Veranda des Hafenhotels saßen, sahen uns wieder. Angesichts unserer Nußschale und der Regenwand, aus der wir kamen, haben sie sich wohl etwas gewundert, was wir so getrieben hatten in den letzten 3 Tagen. Und trotzdem erinnere ich mich gerne an diese Fahrt, wenn auch meine Frau dabei immer wieder betont, wir sollten froh sein, sie überlebt zu haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heiko,</p>
<p>sehr amüsiert habe ich Deinen Bericht über Euren Bootstrip gelesen; ich will nicht bewerten, ob Ihr unwissend oder einfach nur sparsam diesen Anbieter ausgewählt habt, im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich will einfach mal unsere Erlebnisse schildern.<br />
Es war 1990 als ich mit meiner relativ frisch angetrauten indonesischen Frau von Surabaya mit dem Bus Richtung Osten gestartet bin. Problemlos ging es über Bali und Lombok dann mit der Fähre nach Sumbawa und weiter wieder mit dem Bus nach Bima. Soviel Info wie heute mit dem Internet gab es damals noch nicht, das Beste waren die Bücher von Lonely Planet und Loose.<br />
Da stand dann auch drin, dass die Fähre von Sape nach Labuan Bajo genau 1x pro Woche um 8 Uhr abfährt; da die Busfahrt von Bima nach Sape ca. 3 Stunden dauert, also aufstehen um 04 Uhr. Da denkt der schlaue Westler, ja, die Indonesier nehmen es ja eh nicht so genau mit der Uhrzeit, die Fähre fährt sicher ein gutes Stück später ab. Also noch einmal umdrehen und den Bus eine Stunde später nehmen, womit wir dann um 9 ankommen. Und richtig, die Fähre ist auch erst um 08:50 abgefahren, wir haben sie noch weit draußen auf dem Meer gesehen. Am Hafenkai lagen auch zwei so Boote wie bei Eurem Trip, aber beide schon ziemlich voll, da wollten wir nicht noch zusätzlich mit. Also erst mal in einen Warung setzen und überlegen wie es weiter gehen soll. Es dauert nicht lang und es setzt sich ein Indonesier zu uns und gibt sich als Kapitän eines Bootes zu erkennen. Da es klar ersichtlich ist, dass wir wohl auch nach Flores wollen, bietet er uns eine Überfahrt an, sein Boot liege da unten am Kai in der Nähe der Touristenboote. Der Preis war dafür, dass wir nur 2 Personen waren OK, also kauften wir noch schnell ein paar bisang goreng und lumpia als ReiseProviant für die ca. 6 Stunden Überfahrt bis Labuan Bajo. Der Kapitän rief noch seinen Schiffsjungen. Dann ging es zum Kai; zu unserem Erstaunen ging dann der Kapitän an etlichen den Touristenbooten ähnlichen Booten vorbei und blieb dann an einem richtigen Fischerboot stehen und forderte uns zum Einsteigen auf. Also das Ding war nun wirklich maximal halb so groß wie Eurer Boot. Nach kurzem Überlegen, Boot war schon bezahlt, Flug, 1 Woche warten auf die Fähre, zurück nach Bali war alles keine Option, außerdem war das Meer ruhig und das Wetter super, haben wir uns für die Fahrt entschieden, sie sollte ja nur 6-7 Stunden dauern. Nachdem wir so 1 ½ – 2 Stunden übers Meer getuckert waren, sah ich vor uns etwas Merkwürdiges, mitten auf dem Meer eine 1-2 km kreisrunde Stelle, in der das Wasser auf und ab hüpfte; ich habe es später immer mit einem Topf kochenden Wassers verglichen, aber der Kapitän steuerte direkt darauf zu und mitten hinein ( er wird sich hier als Einheimischer sicher auskennen ). Nachdem vorher das Boot relativ sanft ( wenn auch mit dröhnendem Motor ) durch die leichten Wellen gegleitet ist, wurde es jetzt von den hüpfenden Wasserwellen regelrecht hin- und her geworfen, denn die waren doch 1 – 1 ½ Meter hoch und kamen aus allen Richtungen. Da wurde uns dann doch das erste Mal etwas mulmig; PS: die Frage nach Schwimmwesten hatten wir uns bereits bei der Anmietung erspart, da hätte der Kapitän wahrscheinlich gar nicht verstanden, was wir wollen. Aber, wie gesagt, der Kapitän kannte das Phänomen wohl schon und nach gefühlt langer Zeit ( war wohl nur eine halbe Stunde ) waren wir durch. Allerdings dauerte es wiederum nicht lang, als wir plötzlich durch das Dröhnen des Motors ein neues klackendes Geräusch hören, das den Kapitän veranlasste, die Maschine zu stoppen, um nachzusehen. Bei langsam laufenden Motor konnte man das Geräusch unter dem Rumpf des Bootes lokalisieren. Also springt der Schiffsjunge über Bord und taucht unter das Boot, kommt wieder hoch, verlangt Draht und etliches Werkzeug. Als er fertig ist, soll es weitergehen, allerdings ist das Geräusch sofort wieder vorhanden als der Motor auf Vollgas läuft, also nochmals ein Reparaturversuch. Auf unsere Fragen erzählt der Kapitän, dass das Kardangelenk, die Verbindung von Motor-Antriebswelle und Schiffsschraube auf einer Seite gebrochen ist. Damit das Teil nicht komplett bricht und mitsamt der Schiffsschraube in den Meerestiefen verschwindet, können wir nur noch ganz langsam weiter fahren. Also mitten auf dem Meer ohne Schiffsschraube muss jetzt nicht sein; PS: so etwas wie Handy oder Funk gab es selbstverständlich nicht. So geht es mit dem Motor auf Standgas gemächlich weiter und langsam wird es dunkel. Bis zu unserem Ziel Labuan Bajo ( das wir nach gut 6 Stunden erreichen hätten sollen ) haben wir gerade mal die Hälfte geschafft, aber immerhin sind wir schon auf der Höhe der Insel Komodo, die man auch schon sieht. Nachdem es dem Kapitän wohl auch zu gefährlich ist, über Nacht ohne richtig funktionierenden Antrieb auf offener See zu verbringen, steuert er Komodo an. Relativ nah am Strand warten wir dann, bis das Boot durch die Ebbe auf den Korallenbänken fast auf dem Trockenen liegt, damit er und der Schiffsjunge besser an die defekte Kardanwelle kommen. Mangels Material gelang aber die Reparatur nach wie vor nicht und der Kapitän beschloss, wir würden am nächsten Tag in aller Früh entlang der Küste Komodos zum einzigen Ort der Insel ( in der Nähe der Waran-Station ) weiter fahren. Unsere Vorräte an  bisang goreng und lumpia waren schon seit einiger Zeit verbraucht, den vom Schiffsjungen frisch gefangenen, aber rohen Fisch lehnten wir trotzdem dankend ab. Bei herrlichem Mond- und Sternenschein versuchten wir einige Stunden zu schlafen, was uns allerdings aus Hunger und der schiefen Lage des Schiffes auf dem Korallenriff nicht besonders gut gelang. In aller Frühe, im Morgengrauen weckte uns dann wieder der Klang des Dieselmotors, auch wenn er nach wie vor im Standgas betrieben wurde und wir tuckteren weiter entlang des Strandes. Nun, Komodo ist ja nicht besonders groß und so dachten wir den Ort in 1-2 Stunden zu erreichen, aber wer sich Komodo auf Google Maps ansieht, sieht, wie viele Ausbuchtungen die Insel hat und wie lang dementsprechend die Küstenlinie ist. So wurde es dann doch Spätnachmittag ( und wir immer hungriger, das Wasser ging auch zur Neige ) bis wir dort ankamen. Mit lautem Geschrei Tourist, Tourist wurden wir empfangen, durften eine Dusche im kamer mandi nehmen und wurden beköstigt ( es gab Fischsuppe bestehend aus Fischgräten – und FischHaut mit Reis, dazu ein Glas frisch abgekochtes, also richtig heißes, nach Schwefel stinkendes und schmeckendes Wasser ). Zu unserem Glück fanden sich wenig später noch etliche frische bisang goreng und Ananas. Danach wurde diskutiert, wie es mit unserer Reise weiter gehen soll; nach Begutachtung des in der Zwischenzeit ausgebauten Kardangelenks durch diverse „Experten“ viel die  Entscheidung, dass dieses fachmännisch geschweißt werden muss, um damit wieder auf das offene Meer fahren zu können, dies aber nur in Labuan Bajo möglich ist. Also blieb uns nichts anderes übrig, als eine ungeplante Übernachtung auf Komodo einzulegen; nachdem die Einheimischen immer wieder erzählt hatten, dass die Warane sich öfters Schweine ( und sogar Kinder ) aus dem Dorf holen, waren wir froh einen Schlafplatz in einem Haus auf Stelzen zu bekommen und wollten die Warane gar nicht sehen. Der nächste Morgen begann mit einem äußerst kargen Frühstück und harten Verhandlungen mit einem neuen Kapitän, von dem sich unser Kapitän ein Boot für die Weiterfahrt nach Flores leihen wollte. Alle anwesenden Indonesier waren irgendwie der Meinung, dass das der reiche Westler bezahlen muss. Der zweite Kapitän wusste natürlich unsere Zwangslage reichlich auszunutzen und so zahlte ich nochmals die gleiche Summe wie bei der Abfahrt von Sumbawa. So ging es nun wohlgemut zum Strand für die Weiterfahrt, aber oh Schreck wo war das Schiff? Hier, das da, deutete der zweite Kapitän auf eine noch kleinere Nußschale. Während das erste Boot wenigstens eine Kajüte hatte, in der man gebückt stehen konnte, war die auf diesem Boot nur geeignet, um darin zu liegen, so klein war es. Aber was hilft es, Labuan Bajo ruft. Mit frischem ( abgekühltem, aber immer noch nach Schwefel schmeckendem ) Wasser und einigen bisang goreng ging es an Bord und mit dem kleineren Boot mit kleinerer Geschwindigkeit weiter. Wer jetzt denkt, ja wenigstens haben die zwei dann viel von der wunderbaren Inselwelt zwischen Komodo und Flores gesehen, aber Pustekuchen, es dauert wieder nicht lange bis wir mitten in einem unglaublichen Tropenregen waren; man sah weniger als im dichtesten Nebel. Gott sei Dank wahr es absolut windstill, aber nichts zu sehen und der prasselnde Regen reichen schon um sich Gedanken zu machen, ob wir jemals Labuan Bajo erreichen. Diese Regenwand begleitete uns fast bis dahin; erst kurz vor dem Hafen hatten wir wieder Sicht und auch die Passagiere der Touristenboote, die kurz vor uns Sumbawa verlassen hatten und jetzt auf der Veranda des Hafenhotels saßen, sahen uns wieder. Angesichts unserer Nußschale und der Regenwand, aus der wir kamen, haben sie sich wohl etwas gewundert, was wir so getrieben hatten in den letzten 3 Tagen. Und trotzdem erinnere ich mich gerne an diese Fahrt, wenn auch meine Frau dabei immer wieder betont, wir sollten froh sein, sie überlebt zu haben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: 50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-38657</link>

		<dc:creator><![CDATA[50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 21:07:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Mehr Bilder und Infos: Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Mehr Bilder und Infos: Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reisebericht Indonesien: Bei den letzten Komodo-Waranen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-38643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reisebericht Indonesien: Bei den letzten Komodo-Waranen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 19:48:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] als Teil einer viertägigen Bootspassage von Lombok nach Flores, möchten aber davon abraten! Hier erfährst Du, [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] als Teil einer viertägigen Bootspassage von Lombok nach Flores, möchten aber davon abraten! Hier erfährst Du, [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Reisebericht Labuan Bajo, Ruteng &#38; Co.: West-Flores in Bildern - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-38635</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reisebericht Labuan Bajo, Ruteng &#38; Co.: West-Flores in Bildern - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 16:48:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] den Letzten ihrer Art: Zu Besuch bei Komodo-Warane Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores 50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen 50 Topstrände in Asien – und jede [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] den Letzten ihrer Art: Zu Besuch bei Komodo-Warane Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores 50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen 50 Topstrände in Asien – und jede [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: „Liebster Award“: Persönliche Antworten auf 33 Fragen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-38625</link>

		<dc:creator><![CDATA[„Liebster Award“: Persönliche Antworten auf 33 Fragen - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 16:03:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] In welcher Situation hast Du Dich nicht so sicher gefühlt? Auf der Bootstour von Lombok nach Flores. In einer Nacht wurden die Wellen höher und höher, und dann fiel auch noch der Strom an Bord aus. [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] In welcher Situation hast Du Dich nicht so sicher gefühlt? Auf der Bootstour von Lombok nach Flores. In einer Nacht wurden die Wellen höher und höher, und dann fiel auch noch der Strom an Bord aus. [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Koh Rong Beach Guide, Kambodscha: Die schönsten Strände, Bootstouren und Resorts - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-38010</link>

		<dc:creator><![CDATA[Koh Rong Beach Guide, Kambodscha: Die schönsten Strände, Bootstouren und Resorts - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2019 18:20:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Plankton, das bei Berührung leuchtet. Ich hatte so etwas schon in bei Bootstouren in Krabi und in Indonesien erlebt. Insofern hält sich meine Euphorie in Grenzen. Stattdessen denke ich daran, welche [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Plankton, das bei Berührung leuchtet. Ich hatte so etwas schon in bei Bootstouren in Krabi und in Indonesien erlebt. Insofern hält sich meine Euphorie in Grenzen. Stattdessen denke ich daran, welche [&#8230;]</p>
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		<title>
		Von: Lombok: Tipps für deine Reise		</title>
		<link>https://www.wo-der-pfeffer-waechst.de/hoellentrip-mit-dem-boot-von-lombok-nach-flores/#comment-37485</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lombok: Tipps für deine Reise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 21:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Wo der Pfeffer wächst: Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Wo der Pfeffer wächst: Höllentrip: Mit dem Boot von Lombok nach Flores [&#8230;]</p>
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