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Reisebericht Salzburg, Österreich: Mozartstadt im Herbst

In Salzburg verbringen wir ein wundervolles Wochenende. Unsere Eindrücke von der zauberhaften Mozartstadt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zeigen wir in diesem Reisebericht.

Salzburg im Herbst – eine super Idee! Ende Oktober – am vielleicht letzten sonnigen Wochenende des Jahres – entscheiden wir uns spontan zu einer Städtereise nach Salzburg in Österreich. Schon die anderthalbstündige Anfahrt mit dem Auto von München aus ist ein Genuss: strahlend blauer Himmel, schöne Bergpanoramen, herbstbunte Bäume am Straßenrand sowie vereinzelte Wolken, die dicht über der Wasseroberfläche der auf dem Weg liegenden Seen schweben – herrlich. 

Salzburg liegt wunderschön am Nordrand der Alpen an der Salzach. Die Altstadt ist umgeben vom Festungsberg, Mönchsberg sowie östlich des Flusses vom Kapuzinerberg und gehört seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und wer das erste Mal durch sie spaziert, spürt sofort die historische Atmosphäre. Imposante Kirchen, hübsche Plätze, verwinkelte Gassen und nicht zuletzt der 1756 hier geborene, auch heute noch omnipräsente Komponist Wolfgang Amadeus Mozart verzaubern Salzburgs Besucherinnen und Besucher. Dabei ist alles überschaubar und gut fußläufig zu erreichen.

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Julia mit unseren Hunden Hugo (l.) und Frieda in Salzburg

Festung Hohensalzburg

Wahrzeichen und beliebtestes Fotomotiv der 155.000-Einwohner-Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die von überall gut sichtbar auf dem Festungsberg thront. Die größte noch heute vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas wurde ab dem Jahr 1077 erbaut, erhielt um 1500 ihr heutiges Erscheinungsbild und wurde offenbar nie von Angreifern erobert.

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Die Festung Hohensalzburg (r.) thront von überall gut sichtbar auf dem Festungsberg

Der Besuch der Festung Hohensalzburg gleicht einer Zeitreise. Wie früher die Ritter mit ihren Rössern gelangen Julia, Tochter Emma und ich mit unseren beiden Hunden durch die riesigen Steintore in den Innenhof der Burg. Wir staunen über die kolossalen mittelalterlichen Gebäude und begehen die rustikalen Räumlichkeiten.

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Der Besuch der Festung Hohensalzburg gleicht einer Zeitreise
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Blick in den Innenhof der Burg

Vor allem aber begeistern uns die spektakulären Blicke auf Salzburg und Umgebung, wobei jede Terrasse, jeder Turm und jedes Fenster eine andere Perspektive freigeben.

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Panoramablick auf die Stadt von der Festung Hohensalzburg

Fußfaule können aus der Altstadt in der Nähe des Doms die Bahn hinauf zur Festung nehmen. Der Fußweg ist aber nicht besonders anstrengend und dauert nur rund eine Viertelstunde.

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Julia genießt die Herbstsonne auf der Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg ist die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Wer langes Anstehen und Besuchermassen vermeiden möchte, sollte möglichst früh erscheinen. Es gibt verschiedene Tickets. Das Basic-Ticket für Erwachsene ohne Besuch der Fürstenzimmer kostet 16 Euro. Wir kaufen das Basic-Familienticket für 26 Euro.

Panoramaweg von der Festung Hohensalzburg zum Mönchsberg

Ein schöner Panoramaweg führt von der Altstadt hinauf zur Festung Hohensalzburg über die Richterhöhe zum Mönchsberg wieder hinab in die Altstadt. Der Weg ist in beide Richtungen möglich.

Von der Burg zum Mönchsberg dauert es eine gemütliche Stunde mit mehreren Fotostopps. Wer unterwegs Pause machen, die Sonne genießen oder etwas trinken möchte, benötigt entsprechend mehr Zeit.

Während die Hohensalzburg von der Altstadt aus gesehen meist im Schatten liegt, zeigt sich die Festung an der Richterhöhe bei gutem Wetter von ihrer Sonnenseite. Diese Lichtung eignet sich gut für einen angenehmen Zwischenstopp mitten in der Natur und in Festungsmauern mit Blick auf die umliegenden Berge.

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Die Festung Hohensalzburg von der Richterhöhe aus gesehen

Der Panoramaweg ist einfach zu bewältigen, also kein „Trekking“. Mal geht es ein paar Meter hinauf, mal hinab. Meist führt der Weg vorbei an schattigen Bäumen und vielen schönen Blicken.

Auf dem Mönchsberg liegt eine der malerischsten Terrassen Salzburgs. Von dort eröffnen sich einige der besten Blicke auf die Altstadt mit ihren Kirchen, der Salzach und der Festung. An diesem besonderen Ort über den Dächern der Mozartstadt lädt das Restaurant M32 im Gebäude des Museums der Moderne zum Verweilen ein. Bei gutem Wetter ist die Terrasse erste Wahl für Sonnenhungrige. Ansonsten sind auch die Räumlichkeiten innen sehr ansprechend und die Küche gut.

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Beste Blicke auf die Altstadt von Salzburg von der Terrasse des Restaurants M32

Vom Mönchsberg geht es weiter zur Friedhofskapelle zum Heiligen Kreuz, vor der sich ein Spielplatz und ein Kletterparcours befindet – eine willkommene Abwechslung für Emma.

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Die Friedhofskapelle zum Heiligen Kreuz

Von dort sind es nur wenige Meter hinab bis zur Müllner Hauptstraße und zum Müllner Steg, der über die Salzach in Richtung Mirabellgarten führt.

Kirchen, Gassen und Plätze in Salzburgs Altstadt

Unterhalb der Festung Hohensalzburg liegt die weitläufige Altstadt mit ihren zahlreichen Kirchen, Gassen und Plätzen. Es macht einfach Spaß, durch sie zu spazieren.

Von den Kirchen der Stadt ist der Salzburger Dom die größte und bedeutendste. Die erste Barockkirche nördlich der Alpen wurde Anfang des 17. Jahrhundert erbaut. Um den Dom zu Salzburg, wie er offiziell heißt, befinden sich drei sehr sehenswerte Plätze. Westlich liegt der Domplatz, an dem sich Fotografen ein Weitwinkelobjektiv wünschen, mit der bei unserem Besuch von einer Schutzkonstruktion umgebenen Mariensäule.

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Der Salzburger Dom ist die größte und bedeutendste Kirche der Stadt
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Der Domplatz in der Salzburger Altstadt

Nördlich des Gebäudes macht der Residenzplatz mit dem Residenzbrunnen die riesigen Ausmaße des Doms sichtbar. Dort warten zahlreiche Pferdekutschen auf Kundschaft.

Sicherlich ein Highlight ist der von Mitte November bis Ende Dezember am Dom- und Residenzplatz stattfindende Salzburger Christkindlmarkt, einer der ältesten der Welt. Genaue Termine und weitere Infos gibt es auf https://christkindlmarkt.co.at.

Südlich scheint die Nachmittagssonne auf den weitläufige Kapitelplatz. Dort befinden sich mehrere Essens- und Souvenirstände, ein großes Schachspiel sowie die „Sphaera”, eine 2007 von Stephan Balkenhol geschaffene Skulptur – eine männliche Figur stehend auf einer riesigen, goldenen Kugel.

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Kunst auf dem Kapitelplatz vor dem Salzburger Dom

Von den Hauptstraßen in Salzburgs Altstadt zweigen zahlreiche kleinere und größere Gassen mit ab. Dort lassen sogenannte Zunftzeichen aus Eisen sofort erkennen, um was für einen Laden oder Geschäft es sich handelt. Dieser Tradition beugen sich selbst multinationale Konzerne wie McDonald’s, die über ihrem Logo ein schmiedeeiserne Werbeschild platzieren.

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Zunftzeichen aus Eisen in den Gassen von Salzburg

Besonders viele eiserne Schilder werben in der bekannten Getreidegasse um Kundschaft. Dort steht auch das Haus, in dem der berühmte Komponist Wolfgang Amadeus Mozart 1756 geboren wurde. Heute ist es ein Museum. Wir machen (k)ein (gutes) Foto und gehen weiter.

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Mozarts Geburtshaus in Salzburg in der Getreidegasse 9

An unserem zweiten Tag landen wir auf der Suche nach einem Frühstückslokal im Café Tomaselli am Alten Markt. Schon seit 1700 werden im ältesten Kaffeehaus von Salzburg Kaffee, Kuchen und viele andere Leckereien angeboten. Nach einer Stärkung geht es weiter in dieser wundervollen Stadt.

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Cappuccino und heiße Schokolade zum Frühstück im Café Tomaselli
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Das Café Tomaselli ist das älteste Kaffeehaus Salzburgs
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Gleich gegenüber befindet sich der Florianibrunnen

Häufig begegnet uns in Salzburgs Altstadt Kunst. Ein besonderer Hingucker im Wilhelm-Furtwängler-Garten nahe der Kollegienkirche ist das 2011 von Erwin Wurm geschaffene Werk „Gurken“. Es besteht aus fünf, rund zwei Meter hohen, stehenden Gurken, die sofort als solche zu erkennen, aber doch individuell verschieden sind – wie wir Menschen.

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„Gurken“ in Salzburg

Beiderseits der Salzach

Beim Stadtbummel treffen wir immer wieder auf die Salzach. Es lohnt sich definitiv, an beiden Ufern des Flusses zu schlendern und die Kulisse auf der jeweils anderen Seite zu genießen. Von der östlichen Seite bieten sich grandiose Blicke auf die Hohensalzburg.

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Es lohnt sich definitiv, an beiden Ufern der Salzach zu schlendern

Wir flanieren an Platanenbäumen entlang und genießen die goldene Herbstsonne. In besonders exponierter Lage direkt am Fluss mit Blick auf die Festung und in der Nachmittagssonne liegt das Monkeys Café & Bar. Der ideale Ort für einen Pause.

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Wir flanieren an Platanenbäumen entlang und genießen die goldene Herbstsonne
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Toplage direkt am Fluss mit Blick auf die Hohensalzburg: das Monkeys Cafè & Bar

Mehrere Brücken führen über die Salzach. An den Geländern des Marko-Feingold-Stegs, der früher Makartsteg hieß, hängen Tausende Schlösser, die Verlobte als Zeichen ihrer unzertrennbaren Liebe und mit Wünschen verbunden anbrachten.

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Schlösser als Zeichen unzertrennbarer Liebe.

Mirabellgarten Salzburg

Von dort ist es nicht weit bis zum Schloss Mirabell mit dem Mirabellgarten, der bei schönem Wetter unbedingt einen Besuch wert ist. In der weitläufigen, romantischen Parkanlage gibt es Fotomotive zuhauf: grünes und rotes Laub an den Mauern, Springbrunnen, barocke Häuser, Statuen aus Stein, die Orangerie. Kein Wunder, dass der Mirabellgarten eine beliebte Hochzeitslocation ist. Dort ist zwar viel los, aber es herrscht eine schöne Stimmung.

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Julia im Mirabellgarten. Im Hintergrund ist das Schloss Mirabell zu sehen
Schloss Mirabell, Mirabellgarten, Salzburg, Brunnen, Foto: Heiko Meyer
Sonnige Parkbänke vorm Schloss Mirabell
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Der Mirabellgarten ist eine weitläufige, romantische Parkanlage

Linzer Gasse in Salzburg

Auf die Staatsbrücke folg die Linzer Gasse, eine gut frequentierte Shoppingmeile mit Cafès, Super- und Drogeriemärkten, Restaurants und Geschäften. Vom Abendessen in einer Pizzeria kommend, zieht das Cafè Habakuk unsere Blicke auf sich. Im Schaufenster sorgen Topfen-, Apfel-, Pflaumen- und Marillenstrudel sowie hausgemachte Kuchen und handgefertigten Mozartkugeln für Heißhunger. Bei My Mom’s weniger Meter daneben geht es mit Karotten-, Pistazien- und Zitronenkuchen nicht minder appetitlich zu.

Tags drauf kehren wir noch einmal zurück und nehmen Platz im Cafè Habubak, sogar unsere Hunde dürfen rein. Julia bestellt ein Stück Mohnquarkkuchen, Emma Apfelstrudel mit Vanillesoße, ich einen Topfenstrudel und einen „verlängerten Kaffee“, so heißt der Espresso Americano dort. Um uns herum locken diverse weitere Leckereien.

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Handgefertigte Mozartkugeln im Café Habakuk in Salzburg

Salzburgs Kapuzinerberg

Von einem ausgeschilderten Durchgang an der Linzer Gasse führt ein schöner, kurzer Rundweg auf den Kapuzinerberg und wieder zurück in die Altstadt. Unterwegs gibt es mehrere Aussichtsterrassen mit zum Teil spektakulären Blicken auf die Stadt, die Salzach und die Hohensalzburg. Speziell am späten Nachmittag wirkt die Szenerie zauberhaft. Der Kapuzinierberg ist ein beliebter Spot zum Sonnenuntergang.

Schloss Hellbrunn

Wer noch ein paar Stunden übrig hat, sollte sich das rund sieben Kilometer außerhalb gelegene Schloss Hellbrunn nicht entgehen lassen. Im „Lustschloss zu Salzburg“ ließen es sich früher Fürsten und Bischöfe gutgehen. Heute können alle Menschen das 400 Jahre alte Gebäude sowie die weitläufige Parkanlage und die Wasserspiele besuchen. Es gibt viel Historie, viel Grün, viel Wasser – und im Winter den Hellbrunner Adventzauber –, beste Voraussetzungen für einen schönen Nachmittag.

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Schloss Hellbrunn: Im „Lustschloss zu Salzburg“ ließen es sich früher Fürsten und Bischöfe gutgehen
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Wasserspiele in der weitläufigen Parkanlage von Schloss Hellbrunn

Stadtbummel in Salzburg mit Kind und Hunden

Inzwischen begeistert sich unsere neunjährige Tochter Emma für Städtereisen. Salzburg gefällt ihr auf Anhieb, und sie macht beim Sightseeing gut mit – solange sie keinen Hunger hat. Als einmal die Stimmung zu kippen droht, gibt es eine große Käsebrezel und eine Kugel Himbeereis. Dann ist die Welt wieder in Ordnung, und der Stadtbummel kann weitergehen.

Auch unsere mittlerweile etwa 14 Jahre alten Möpse Hugo und Frieda laufen die ganze Zeit in Salzburg mit. Aber wir merken ihnen nach einigen Stunden die Erschöpfung an. Deshalb trägt Julia die alte Dame Frieda eine Weile.

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In Salzburg kommt das Gackerl ins Sackerl

Süßes aus Salzburg

Kulinarisch verbinden wir mit Salzburg vor allem Süßigkeiten und Süßspeisen. Besonders bekannt sind die Mozartkugeln, die mindestens 1,30 Euro pro Stück kosten – häufig mehr. Das Original wird in der Café-Konditorei Fürst gefertigt.

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Kulinarisch verbinden wir mit Salzburg vor allem Süßigkeiten und Süßspeisen
Mozartkugeln, Cafè-Konditorei Fürst, Salzburg, Foto: Heiko Meyer
Alles voller Mozartkugeln… in der Cafè-Konditorei Fürst in Salzburg

Uns haben es besonders die diversen Studel angetan: Topfen-, Apfel-, Pflaumen- oder Marillenstrudel – am liebsten mit warmer Vanillesoße.

Auch an Kuchen herrscht kein Mangel in Salzburg. Die aus Wien stammende Sachertorte ist in der Mozartstadt ebenso erhältlich wie Mohnquarkkuchen, Gugelhupf, Karottenkuchen & Co.

Eine typische Süßspeise dieser Stadt sind Salzburger Nockerln. Stilecht lässt sich dieses warme Dessert am besten im St. Peter Stiftskulinarium probieren – dem angeblich ältesten Restaurants Europas, das seit dem Jahr 803 durchgängig Gäste bewirtet. Wow!

Herbert von Karajan und die Compact Disc

Der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart mag der bekannteste Salzburger sein. Doch aus der österreichischen Stadt stammen weitere herausragende Persönlichkeiten der Musikgeschichte, darunter Herbert von Karajan (1908 bis 1989). Der Dirigent spielte rund 700 Werke von etwa 130 Komponisten ein. Weltweit wurden nahezu 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft.

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Wolfgang Amadeus Mozart mag der bekannteste Salzburger sein. Doch aus der Stadt stammen weitere herausragende Persönlichkeiten der Musikgeschichte

Morita Akio, Gründer und Chef des japanischen Konzerns Sony, galt als großer Verehrer Karajans. Aufgrund dieser Verbindung investierte er viel in die damals neue Compact Disc (CD), unter anderem in ein Presswerk für optische Speichermedien (Sony DADC) bei Salzburg sowie in das seinerzeit fortschrittlichste Aufnahmestudio der Welt auf dem Anwesen des Dirigenten.

Bei einer Pressekonferenz 1981 stellten Herbert von Karajan, Morita Akio sowie Repräsentanten von Philips und PolyGram die CD erstmals der Öffentlichkeit vor – und der weltweite Siegeszug des seinerzeit neuen, digitalen Tonträgers, der die Musikkassette als dominierendes Format ablöste, begann.

Wie viele Tage für Salzburg und Umgebung?

Für Salzburg selbst empfinden wir ein komplettes Wochenende beziehungsweise zwei ganze Tage optimal. Doch die Umgebung bietet sehr viel mehr, sodass sich mit Salzburg als Standort durchaus eine kurzweilige Woche verbringen lässt. Diverse Wanderungen, Berge und Seen im Salzkammergut halten Besucherinnen und Besucher bei Laune. Auch bis nach Hallstatt am Hallstätter See, dessen märchenhafte Kulisse sich im Disney-Film „Die Eiskönigin“ wiederfindet, sind es nur gut 70 Kilometer.

Anreise Salzburg

Für uns – und viele andere in Süddeutschland – bietet sich die Anreise mit dem Auto an, zum Beispiel ab München. Eine gute Alternative ist die Deutsche Bahn. Ab München dauert es zwischen anderthalb und knapp zwei Stunden bis nach Salzburg bei direkten Verbindungen maximal alle 30 Minuten. Eine weitere Option von vielen deutschen und europäischen Städten ist die Anreise mit dem Fernbus, unter anderem von FlixBus*.

Wer weiter entfernt wohnt, kann mit dem Flugzeug anreisen. Der Flughafen von Salzburg (IATA-Code: SZG) wird von mehreren deutschen Flughäfen – unter anderem ab Berlin (BER), Frankfurt (FRA), Düsseldorf (DUS), Hamburg (HAM) und Dresden (DRS) sowie zahlreichen europäischen und einigen interkontinentalen Destinationen direkt angeflogen.

Wir recherchieren Flüge am liebsten bei Skyscanner*. Damit lassen sich nicht nur die besten Langstreckenverbindungen, sondern auch gute Angebote regionaler Billigflieger finden.

Flugverspätung? Flugausfall? Flightright* hilft bei der Durchsetzung von Fluggastrechten – und sorgte dafür, dass uns die Airline eine Entschädigung zahlte. Ein Erfahrungsbericht.

Hotels, Apartments und andere Unterkünfte in Salzburg

Als beliebtes Reiseziel gibt es in Salzburg eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Allein bei booking.com* lassen sich mehr als 260 Hotels, Apartments und andere Unterkünfte vergleichen und buchen.

Wer genaue Vorstellungen hat, sollte sich früh um eine Unterkunft bemühen.

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Haustiere erlaubt im Haus Wartenberg Salzburg

Wir entscheiden uns spontan für das Wochenende in Salzburg, wollen am Freitagabend buchen und am Samstagmittag einziehen. Die Auswahl an freien Betten ist gering, die Preise sind hoch, und da wir unsere beiden Hunde Hugo und Frieda mitnehmen, müssen Haustiere erlaubt sein. Deshalb erscheint uns das Haus Wartenberg* so kurzfristig als beste Kombination aus gutem Preisleistungsverhältnis und zentraler Lage.

Die familiengeführte, traditionelle Pension liegt hinterm Mönchsberg nur etwa 15 Gehminuten von Salzburgs Altstadt entfernt. Das Haus Wartenberg* ist sehr urig und rustikal eingerichtet. Überall gibt es alte Schränke, Türen und Sitzmöbel, hängen Jesuskreuze und Mariengemälde an den Wänden. Die Zimmer sind nicht sehr groß, aber sauber, mit guten Betten, Heizung, Internet, Kühlschrank und Fernseher ausgestattet.

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Das urige, rustikale Haus Wartenberg* liegt hinterm Mönchsberg nur etwa 15 Gehminuten von Salzburgs Altstadt entfernt

Das Frühstück, das wir nicht in Anspruch nehmen, kostet zehn Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind eingeladen. Für Hunde müssen wir nichts extra zahlen, was gut ist, denn wir haben zwei.

Bei unserem Besuch tagt im zugehörigen Restaurant am Abend eine Studentenverbindung in Uniform. Im Garten gibt es Sitzgelegenheiten und eine Schaukel.

Wirklich „empfehlen“ können wir das etwas skurril wirkende Haus Wartenberg* nicht. Aber wie erwähnt, sind die Zimmer sauber und preiswert. Die Lage ist gut, die Gastgeber sind nett und zuvorkommend und die Atmosphäre ist traditionell.

Für eine spontane Nacht finden wir das Haus Wartenberg* okay. Bei einem längeren Aufenthalt würden wir uns für eine andere Unterkunft entscheiden.

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Hotel Bristol Salzburg

Bei unserem Stadtrundgang fällt uns das Hotel Bristol Salzburg* östlich der Salzach in zentraler Lage nahe des Mirabellgarten und der Altstadt auf. Das Fünf-Sterne-Hotel wirkt von außen und auf den Bildern auf booking.com* sehr mondän. Bei unserem spontanen Wochenende ist es ausgebucht.

Hotel Bristol Salzburg, Altstadt, Foto: Heiko Meyer
Das Hotel Bristol Salzburg* nahe des Mirabellgarten und der Altstadt

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Beste Reisezeit für Salzburg

Die beste Reisezeit für Salzburg ist immer. Denn die österreichische Stadt ist ein Ganzjahresziel. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Reize.

Am wärmsten – und vollsten – ist es sicherlich im Juli und August. Im Juni und September ist weniger los bei sommerlichen Temperaturen. Wir empfinden den goldenen Oktober und Anfang November ebenfalls als super Reisezeit – mit buntem Laub und wärmender Herbstsonne. Die Vorweihnachtszeit mit dem Salzburger Christkindlmarkt und dem Hellbrunner Adventzauber dürfte ebenfalls sehr atmosphärisch sein.

Auslandsreisekrankenversicherung

Wichtig! Unbedingt eine gute Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, zum Beispiel von TravelSecure*, dem Testsieger bei „Stiftung Warentest“. Die Kosten dafür sind überschaubar. Aber falls wirklich etwas Ernsthaftes passiert, wird es schnell sehr teuer.

Reiseführer Salzburg

Für das beliebte Reiseziel Salzburg und Umgebung gibt es mehrere empfehlenswerte Reiseführer mit vielen aktuellen Informationen und praktischen Tipps: unter anderem den „Reise Know-How“*, „Marco Polo“*, „Michael Müller Reiseführer“* sowie das „DuMont Reise-Taschenbuch“*.

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Letzter Blick auf die Festung Hohensalzburg vor der Heimreise. Salzburg im Herbst – eine super Idee!

Wie gefällt Dir Salzburg? Und dieser Reisebericht?

Text und Fotos: Heiko Meyer

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