Ayutthaya gehört mit beeindruckenden Tempelruinen und bewegter Geschichte zu den faszinierendsten historischen Orten Thailands. In diesem Reisebericht erfährst Du, welche Highlights sich wirklich lohnen und wie Du Deinen Besuch optimal planst.
Ayutthaya, knapp 80 Kilometer nördlich von Bangkok, war von 1351 bis 1767 die Hauptstadt des Königreichs Siam. Mit ihren prächtigen Tempelanlagen galt die Stadt im 18. Jahrhundert als bedeutendste auf dem südostasiatischen Festland. 1767 wurde Ayutthaya von den Burmesen überfallen und zerstört.
Heute lassen sich im Ayutthaya Historical Park die beeindruckenden Ruinen aus jener Zeit besichtigen. Die Tempel gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählen – noch vor Sukhothai, Si Satchanalai und Kamphaeng Phet – zu den wichtigsten archäologischen Stätten Thailands.

Die Tempel von Ayutthaya sind über die ganze Stadt und außerhalb verteilt. Die bedeutendsten Ruinen lassen sich an einem Tag besichtigen. Deshalb unternehmen viele Besucher einen Tagesausflug ab Bangkok*. Es lohnt sich aber, mindestens eine, besser zwei oder sogar drei Nächte in Ayutthaya zu bleiben. Denn so lassen sich die Tempel außerhalb der Tageshitze, bei schönerem Licht und deutlich entspannter besichtigen – und die angenehme Stadt wirkt gleich ganz anders.
Ich übernachte zweimal in Ayutthaya. Am frühen Nachmittag gleich nach der Ankunft miete ich mir ein Fahrrad und besuche zunächst die bedeutendsten Tempel auf der Flussinsel. Am nächsten Morgen folgen weitere. Nach einer Siesta in der klimatisierten Unterkunft fahre ich nachmittags einige Anlagen außerhalb der Flussinsel ab – und bin sehr zufrieden mit dieser Auswahl.
Besichtigung des Ayutthaya Historical Park
Ayutthaya ist eine weitläufige Stadt. Der für Reisende interessanteste Teil mit dem Ayutthaya Historical Park liegt auf einer von den Flüssen Chao Phraya, Pa Sak und Lop Buri umgebenen Insel. Auf die jeweils andere Seite führen Brücken und kleine Flussfähren (zehn Baht pro Person). Außerhalb der Insel – zum Teil nah am Ufer des Chao Phraya – liegen weitere bedeutende Anlagen.

Über die ganze Stadt verteilt befinden sich diverse Ruinen, von denen manche in anderen Städten Hauptsehenswürdigkeiten wären. Wer die beliebtesten Tempel am frühen Vor- oder späten Nachmittag besichtigt, umgeht die Reisegruppen und spaziert nicht selten fast allein durch das Areal. Jede Anlage hat eigene Öffnungszeiten, meist von 7 oder 8 Uhr bis 17:30 oder 18:30 Uhr. Abends werden manche Tempel atmosphärisch beleuchtet.

Eintrittspreise
- Die bedeutendsten Anlagen kosten 80 Baht pro (ausländische) Person. Auf Nachfrage sind Kombitickets für 300 Baht erhältlich, die den Besuch von sieben Anlagen umfassen. In den meisten Fällen lohnt sich das.
- Andere Ruinen kosten nur 40 oder 20 Baht oder können sogar kostenlos besichtigt werden.
Verschiedene Varianten zur Besichtigung
- Am bequemsten ist es, sich mit dem Tuktuk von Tempel zu Tempel kutschieren zu lassen. Fahrer sprechen Besucher unter anderem am Bahnhof sowie an der Busstation an. Die Preise beginnen bei 250 bis 300 Baht pro Stunde.
- Ideal ist aus meiner Sicht die Erkundung mit dem Fahrrad, denn die Strecken sind zu Fuß bei der Hitze doch ein bisschen weit. Die meisten Unterkünfte verleihen Fahrräder für etwa 80 Baht pro Tag. Am Bahnhof gibt es Räder bereits für 60 Baht. So bleibt man unabhängig und tut etwas für seine Fitness. Da es tagsüber oft heiß wird, kann eine Fahrradtour natürlich schweißtreibend sein. Allerdings sind die Fahrräder meist eher einfach und selten modern ausgestattet.
- Auch der Motorroller bietet sich für eine Erkundung an, ist in Ayutthaya aber nicht so verbreitet unter Touristen. Zum einen sind die Entfernungen so groß nun auch wieder nicht, wenn „nur“ die Tempel auf der Insel oder in der Stadt besucht werden. Zum anderen gibt es überraschend wenige Verleiher. Am Bahnhof werden (ältere) Motorbikes ab 200 Baht pro Tag angeboten, neuere für 300 Baht. Beim Besuch der Anlagen außerhalb der Insel kommen schnell einige Kilometer zusammen. Dann lohnt sich ein Motorroller.
- Wer tiefer in die Geschichte Ayutthayas und der einzelnen Bauwerke eintauchen möchte, kann sich von einem Guide begleiten lassen. Touren lassen sich unter anderem bei GetYourGuide* buchen.
- Ein besonderes Erlebnis ist ein Bootstour auf den Flüssen am späten Nachmittag vor der Kulisse der Tempel. Meist wird die Fahrt zur Besichtigung einiger Anlagen unterbrochen. Eine beliebte Tour dauert von 15:30 bis 18 Uhr und kostet 250 Baht. An den Tempeln kommt der Eintritt hinzu. Unterschiedliche Touren lassen sich unter anderem bei GetYourGuide* buchen.

Die Tempel von Ayutthaya im Überblick
In Ayutthaya gibt es viele Tempel. Da die Zeit des Aufenthalts in der Regel überschaubar ist und nicht wenige Besucher nach mehreren Besichtigungen Tempel-Overload bekommen, kann es sich lohnen, sich auf die wichtigsten Anlagen zu konzentrieren.
Meine persönlichen Tempel-Highlights in Ayutthaya
- Wat Mahathat mit dem bekannten Buddha-Kopf in Baumwurzeln
- Wat Phra Si Sanphet mit drei riesigen Chedis – wow!
- Wat Chai Watthanaram – spätnachmittags wirkt die Kulisse märchenhaft
- Wat Yai Chai Mongkhol mit einem 62 Meter hohen Chedi – und vielen Buddhas
- Wat Phanan Choeng – moderner Tempel mit einem riesigen Gold-Buddha
Hinweis: Die Auswahl der schönsten Tempel ist subjektiv und fällt mir sehr schwer, denn es gibt zahlreiche weitere, sehr sehenswerte Anlagen.
Ayutthayas Tempel auf der Flussinsel
Wer wenig Zeit hat, sollte sich auf die Ruinen auf der Flussinsel beschränken. Dort befinden sich auf engem Raum einige der bedeutendsten Tempel, vor allem um den Bueng-Phra-Ram-Park mit seinen Teichen.
Wat Mahathat
Der Wat Mahathat gilt als eine der bedeutendsten Ruinen Ayutthayas. Der königliche Tempel wurde 1374 errichtet und beherbergt ein Relikt Buddhas. Bekannt ist der Wat Mahathat besonders für einen in Baumwurzeln verwachsenen Buddha-Kopf – eines der bekanntesten und beliebtesten Fotomotive Ayutthayas. Die meisten anderen Buddhas im Tempel sind allerdings kopflos, da diese von den Burmesen zerstört wurden.

Die weitläufige Anlage umfasst mehrere hohe Pagoden aus rotbraunen Ziegelsteinen. Einige dieser sogenannten Prangs gerieten im Laufe der Jahrhunderte in Schieflage und könnten als schiefe Türme von Ayutthaya bezeichnet werden.


Aufgrund seiner Bedeutung ist der Wat Mahathat sehr beliebt und entsprechend gut besucht.
Eintritt: 80 Baht.
Wat Ratchaburana
Gleich daneben befindet sich mit dem Wat Ratchaburana ein weiterer sehenswerter Tempel. Dieser wurde ab 1424 errichtet. Im Zentrum steht ein großer Prang, dessen Stufen hinaufgegangen werden können. Von oben bietet sich ein schöner Rundumblick. Um das Hauptheiligtum herum stehen mehrere Stupas und zahlreiche kopflose Buddhas. Im Wat Ratchaburna ist deutlich weniger los als in seinem berühmten Nachbarn.
Eintritt: 80 Baht.

Wat Phra Ram
Nächste Station ist der Wat Phra Ram. Auch dieser Tempel aus dem späten 14. Jahrhundert beeindruckt mit einem riesigen Prang und weiteren rotbraunen Bauwerken. Davor befindet sich ein kleiner See mit Lotusblüten – an dessen Ufer häufig Touristen auf geschmückten Elefanten entlang reiten (keine Empfehlung!). Der Wat Phra Ram gehört definitiv zu den sehenswertesten Anlagen im Ayutthaya Historical Park.

Wat Phra Si Sanphet
Der Wat Phra Si Sanphet gilt als bedeutendster und heiligster Tempel des alten Ayutthayas und ist ein beliebtes Postkartenmotiv. Er wurde ab 1448 auf dem Gelände des damaligen Königspalastes errichtet.
Ich besuche den Wat Phra Si Sanphet morgens um 8:30 Uhr und streife fast allein durch die große Anlage. Beim Anblick der drei imposanten, glockenförmigen Chedis, in denen sich die Asche mehrere Könige befindet, bin ich begeistert. Durch solche Tempel nahezu allein zu spazieren und sie zu fotografieren, kommt meiner Vorstellung von Glück und Freude sehr nahe. Für solche Momente reise ich! Überall: Geschichte pur.
Eintritt: 80 Baht.

Wat Phra Mongkon Bophit
Gleich daneben steht der Wat Phra Mongkon Bophit – keine Ruine, sondern ein Tempel mit weißen Säulen und geschwungenen Dächern. Im Inneren thront eine der größten, bronzenen Buddha-Statuen Thailands – die während meines Besuchs komplett verhüllt ist. Trotzdem herrscht mit vielen weiteren Buddhas und Gläubigen eine schöne, spirituelle Stimmung.
Eintritt: kostenlos

Ayutthayas Stadtschrein
Einen kurzen Fotostopp wert ist der Stadtschrein (City Shrine). Das blendend weiße Gebäude gilt als spirituelles Zentrum Ayutthayas und als Wohnsitz des Schutzgeistes der Stadt.
Eintritt: kostenlos.

Wat Lokaya Sutharam
Der Wat Lokaya Sutharam ist bekannt für einen 40 Meter langen, liegenden, hellgelben Buddha – ein beliebtes Fotomotiv. Der Rest der Anlage wirkt im Vergleich zu den beeindruckenden Tempeln in der nahen Umgebung weniger spektakulär.
Eintritt: kostenlos.

Wat Thammikarat
Der unscheinbare Wat Thammikarat lohnt einen kurzen Besuch. Das größte Gebäude auf dem Gelände ist eine nicht restaurierte Gebetshalle mit hohen Säulen und einem darüber wachenden Buddha. Auf dem Gelände befinden sich weitere Gebäude. Unter anderem ein gut erhaltener, großer Stupa, diverse Hühnerstatuen sowie ein großer, liegender Buddha. Die Gläubigen lassen sich von Mönchen beraten und segnen.
Eintritt: kostenlos.

Tempel außerhalb der Flussinsel
Auch außerhalb der Flussinsel befindet sich historisch bedeutende Anlagen ebenso wie atmosphärische kleinere Tempel. Ich radele einige davon mit dem Fahrrad ab und komme zum Teil durch ländliche Gegend.
Wat Yai Chai Mongkhol
Der Wat Yai Chai Mongkhol gehört zu den Highlights von Ayutthaya, wie die zahlreichen Reisebusse erahnen lassen. Der 60 Meter hohe Chedi ist schon von Weitem zu sehen. An den Seiten scheinen Buddhas zu wachen. Über Treppen geht es hinauf. Oben bieten sich schöne Rundumblicke. Im Inneren des Chedis befindet sich ein Schacht, in dem manche Münzen hineinwerfen – was Glück bringen soll.

Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche (diesmal nicht kopflose) Buddhas, auch ein großer liegender.
Restaurants und Garküchen sorgen für das kulinarische Wohl.
Eintritt: 40 Baht.

Wat Phanan Choeng
Keine zwei Kilometer westlich lohnt sich ein Besuch das Wat Phanan Choeng. Im Gegensatz zu vielen Ruinen in Ayutthaya handelt es sich hier um einen aktiven, modernen, von vielen Thais besuchten, buddhistischen Tempel. Hauptheiligtum ist ein riesiger goldener Buddha. Es gibt weitere Schreine, unter anderem in einem Nebenraum mit einem goldenen Buddha und opulenten Wandgemälden.
Die Gläubigen beten, entzünden Räucherstäbchen, kleben Blattgold auf Buddha-Statuen. Die Atmosphäre ist spirituell.
Eintritt: kostenlos.


Wat Na Phra Meru Ra Chi Ka Ram
Unterwegs halte ich an einem weiteren, zeitgenössischen Tempel– dem Wat Na Phra Meru Ra Chi Ka Ram. Die von Gläubigen verehrten Anlage beherbergt unter anderem einen großen, goldenen Buddha und kunstvolle Säulen.
Eintritt: kostenlos.

Wat Phra Ngam (Portal of Time)
Auf dem Weg zum Wat Phra Ngam geht es durch mehrere Dörfer. Der Stupa an sich lohnt angesichts der Fülle an anderen kaum einen Besuch. Jedoch wird ein Torbogen aus Ziegelsteinen von Baumwurzeln überwuchert – das sogenannte Portal of Time (Zeitportal), ein schönes Fotomotiv.
In direkter Nähe gibt es mehrere Verkaufsstände – und aggressive Hunde, die es auf mich abgesehen haben. Zum Glück hilft mir der Kokosnussverkäufer mit einem Holzstock und vertreibt die ungemütliche Meute.
Eintritt: kostenlos.

Wat Phu Khao Thong
Mit dem Rad fahre ich weiter zum wenig von Touristen besuchten, aber lohnenswerten Wat Phu Khao Thong. Die weiße Anlage ist schon von Weitem gut sichtbar. Auf einer quadratischen Grundfläche befindet sich ein rund 90 Meter hoher Chedi. Hinauf führen Treppen. Ganz oben führt ein Gang zu Buddha-Statuen. Es bieten sich schöne Blicke auf die ländliche Umgebung.
Davor befinden sich in einer Halle weitere Buddhas und ein einfaches Restaurant.
Eintritt: 20 Baht.

Wat Chai Watthanaram
Der ab 1630 errichtete Wat Chai Watthanaram zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten von Ayutthaya. Vor allem im weichen Spätnachmittagslicht erscheint das Panorama aus mehreren Prangs, der zentrale davon 35 Meter hoch, sagenhaft. Durch die Ruinen zu spazieren und die Geschichte zu atmen, ist eines der Highlights von Ayutthaya.
In der weitläufigen Anlage lassen sich viele Besucher in traditioneller thailändischer Kleidung fotografieren. Diese kann in den Shops an der Straße gegenüber vom Eingang günstig gemietet werden.
Eintritt: 80 Baht.

Wat Phutthai Sawan
Der Wat Putthai Sawan liegt idyllisch am Ufer des Chao Phraya. Schon von Weitem zu sehen ist ein großer weißer Prang. Doch in der Anlage gibt es noch viel mehr zu entdecken. Unter anderem Dutzende goldene Buddhas sowie einen großen, liegenden Buddha.
Kurz vor Sonnenuntergang besuche ich die Anlagen als einziger Tourist – und habe Respekt vor Hunden, vor denen Schilder warnen. Zum Glück begegne ich nur friedlichen Exemplaren und verlasse den Wat Putthai Sawan mit guten Erinnerungen.
Eintritt: kostenlos.


Ayutthaya Night Market
Nach der Besichtigung des Ayutthaya Historical Parks bietet sich ein Besuch des Ayutthaya Night Markets an. Dieser findet täglich von 15:30 bis 20:30 Uhr östlich vor den wichtigsten Tempeln der Flussinsel statt.
Mehrere Dutzend Stände bieten überwiegend Thai-Food, aber auch andere Spezialitäten sowie vereinzelt Kleidung an. Das Publikum besteht überwiegend aus Einheimischen.


Gleich am ersten Abend lasse ich mir den Besuch des Ayutthaya Night Markets natürlich nicht nehmen – sowohl fotografisch als auch kulinarisch. Los geht es mit einem Wassermelonen-Smoothie, gefolgt von sehr leckeren, großen vegetarischen Frühlingsrollen und einer Portion Papaya. Die frittierten Seidenraupen, Schweinsköpfe, etc. kommen mir nicht auf den Teller, sondern nur aufs Foto.

Hua-Ro-Markt
Größter Markt von Ayutthaya ist der Hua-Ro-Markt nahe am Pa-Sak-Fluss in Richtung Bahnhof. In dem überdachten Gebäude und darum herum geht es vor allem vormittags geschäftig zu. Angeboten werden Obst, Gemüse, Fleisch (auch Schweineköpfe und Hühnerfüße) und alles, was die Menschen aus Ayutthaya sonst zum Leben benötigen. Auch wenn gelegentlich eine Ratte über den Boden huscht, lohnt sich der Besuch.


Wie lange in Ayutthaya bleiben?
Ein Tagesausflug ab Bangkok ermöglicht einen ersten Eindruck von Ayutthaya. Dieser lässt sich unter anderem bei GetYourGuide* buchen. Wesentlich entspannter ist es, mindestens eine, besser zwei Nächte in Ayutthaya zu übernachten. Dann lassen sich die Tempel außerhalb der Mittagshitze und Reisegruppen in Ruhe besichtigen. Und es bleibt noch Zeit für einen Besuch des Nachtmarktes. Wer drei oder mehr Nächte in Ayutthaya verbringt, lernt die Stadt und die ländliche Umgebung noch intensiver kennen – zum Beispiel riesige Buddhas inmitten von Reisfeldern.
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Anreise nach Ayutthaya und Weiterreise
Wer keinen organisierten Tagesausflug nach Ayutthaya unternimmt, sondern sich selbst um die An- und Abreise kümmert, nutzt vor allem zwei Möglichkeiten (es gibt weitere).
- Von Bangkoks neuem Hauptbahnhof Krung Thep Aphiwat Central Terminal (ehemals Bang Sue Grand Station) verkehren täglich diverse Züge in den Norden und Nordosten von Thailand. Alle halten in Ayutthaya. Je nach Zugklasse sind die Fahrten sehr günstig und kosten nur wenige Baht. Sie lassen sich vorab unter anderem bei 12GoAsia* buchen. Am Bahnhof können die Tickets meist nur einen Tag im Voraus gekauft werden. Dazu ist der Reisepass notwendig.
- Vom Mo Chit New Van Terminal in Bangkok fahren tagsüber etwa halbstündig (Mini-)Busse nach Ayutthaya. Preis derzeit: 160 Baht.

Alle Reisevarianten und Tickets lassen sich online unter anderem bei 12Go Asia* vergleichen und buchen (am besten mit ein paar Tagen Vorlauf).
Die nächsten Flughäfen befinden sich in Bangkok. Der internationale Don Mueang Airport (IATA-Code: DMK) lässt sich ab Ayutthaya bequem mit dem Zug erreichen (Station Don Mueang). Die meisten Interkontinentalflüge starten am Flughafen Suvarnhabhumi (BKK).
Flüge recherchiere ich am liebsten bei Skyscanner* und booking.com*. Damit lassen sich nicht nur die besten Langstreckenverbindungen finden, sondern auch gute regionale Angebote.
Flugverspätung? Flugausfall? Flightright* hilft bei der Durchsetzung von Fluggastrechten – und sorgte dafür, dass uns die Airline eine Entschädigung zahlte. Ein Erfahrungsbericht.
Ayutthaya lässt sich gut mit einer Reise unter anderem nach Bangkok, Kanchanaburi, Sukhothai, Lopburi, Pak Chong (für den Khao-Yai-Nationalpark), Chiang Mai oder Pattaya kombinieren.

Übernachten in Ayutthaya
In Ayutthaya herrscht grundsätzlich kein Mangel an Unterkünften. Es gibt gute, günstige Guesthouses und stilvolle Resorts. Diese lassen sich unter anderem bei booking.com* vergleichen und buchen.
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Zwei Nächte im Siri Guesthouse Ayutthaya
Nach Recherche auf booking.com* übernachte ich in Ayutthaya im Siri Guesthouse*. Die Lage fußläufig zum Bahnhof, zur Busstation, zum Ayutthaya Historical Park, zum Nachtmarkt sowie zum Hua-Ro-Markt empfinde ich als ideal.
Auf zwei Etagen bietet das Siri Guesthouse* knapp einfache 20 Zimmer. Meins ist sehr sauber, mit Kühlschrank, Klimaanlage und TV gut ausgestattet. Das Waschbecken befindet sich auf einem Balkon – wie auch das Bad mit Warmwasserdusche.

Die Gastgeberin ist nett und hilfsbereit und erklärt beim Checkin ohne Aufforderung Organisatorisches zu den Highlights von Ayutthaya. Es gibt günstige Getränke. Fahrräder werden vermietet.
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Beste Reisezeit für Ayutthaya
Als beste Reisezeit für Ayutthaya gelten die Monate November bis April in der Trockenzeit mit viel Sonne und wenig Regen. Absolute Hochsaison ist von Dezember bis Februar. Ab März wird es zunehmend heißer mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius. In der Regenzeit von Mai bis Oktober gibt es oft starke Schauer, dafür die günstigsten Preise und wenigsten Besucher.
Auslandsreisekrankenversicherung
Wichtig! Unbedingt eine gute Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, zum Beispiel von TravelSecure*, dem Testsieger bei Stiftung Warentest. Die Kosten dafür sind überschaubar. Aber falls wirklich etwas Ernsthaftes passiert, wird es schnell sehr teuer.
Reiseführer für Thailand
Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele Südostasiens. Entsprechend groß ist das Angebot an Reisebüchern. Ich bin am liebsten mit dem „Stefan Loose Reiseführer Thailand“* unterwegs. Doch auch der „Lonely Planet“* sowie der „Reise Know-How“* machen einen guten Eindruck und erfüllen sicher ihren Zweck. Alle Bücher enthalten Kapitel zu Ayutthaya.

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Text und Fotos: Heiko Meyer
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