Rezept für Palak Paneer: Indischer Klassiker aus Spinat und Frischkäse

Palak Paneer ist ein Klassiker der indischen Küche, der sich mit diesem Rezept ganz einfach zubereiten lässt. Hauptzutaten sind Spinat („Palak“) und indischer Frischkäse („Paneer“).

Indisch ist für uns eine der besten Küchen der Welt. In den vergangenen Wochen haben wir relativ häufig Indisch gekocht. Deshalb beginnen wir heute eine kleine Serie mit indischen Rezepten, natürlich alle vegetarisch und zum Teil vegan. Den Anfang macht Palak Paneer: ein typisch nordindisches Gericht, das eher mild und somit somit auch Kindern schmeckt, sofern diese Spinat mögen. Denn Spinat (auf Hindi „Palak“) ist eine der Hauptzutaten. Die andere ist „Paneer“ – indischer Frischkäse, der kinderleicht hergestellt werden kann. Wer nicht selbst in die Paneer–Produktion einsteigen möchte, kann ihn in indischen Supermärkten, die es in vielen Großstädten gibt, fertig kaufen oder notfalls durch Ricotta ersetzen. Veganer nehmen statt Paneer Tofu.

Palak Paneer: Hauptzutaten sind Spinat und Paneer

Zutaten für Palak Paneer

Paneer* (aus 1 Liter Vollmilch und 500 ml Buttermilch oder 1 Liter Vollmilch und Saft einer halben Zitrone plus 3 EL Yoghurt, Zubereitung: siehe unten)
1 kg frischer Spinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 cm Ingwer
3 EL Ghee* (oder Bratöl)
1 TL gemahlene Chilis
1 TL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 TL Garam Masala*
1/4 TL Asafoetida*
2 EL getrocknete Bockshornkleeblätter* (Kasoori Methi)
Salz
250 ml Sahne
1 EL Yoghurt (optional)

Hinweise

Wem die Zubereitung mit frischem Spinat – welche wir aber dringend empfehlen – zu mühselig oder im Alltag zu zeitaufwändig erscheint, kann auch auf fertigen Rahmspinat zurückgreifen. Dann entfällt die Zugabe von Sahne. Schneller und einfacher geht es dann kaum noch. Normalerweise wird der frische Spinat nach dem Blanchieren und Hacken noch püriert, um eine sämig-samtige Konsistenz zu erhalten. Wir mögen allerdings gern die etwas faserige, erdige Variante ohne Pürieren. Jeder, wie er mag… Das Baden in Eiswasser nach dem Blanchieren sollte jedoch keinesfalls ausgelassen werden, damit der Spinat seine schöne grüne Farbe behält.

Palak Paneer: Wir mögen beim Spinat gern die etwas faserige, erdige Variante ohne Pürieren. Jeder, wie er mag…

Zubereitung Palak Paneer

Paneer

1. Die Milch in einem Topf erhitzen. Sobald die Milch kocht, die Buttermilch – kann auch durch den Saft einer halben Zitrone und 3 EL Yoghurt ersetzt werden – unterrühren.
2. Sobald die Milch gerinnt, diese durch ein Mulltuch (oder einen Nussmilchbeutel*) abgießen.
3. Den so entstandenen Paneer in dem Tuch über der Spüle oder einer Schüssel etwa zwei Stunden abtropfen lassen. Anschließend in Stücke schneiden und bis zur Weiterverarbeitung kühl stellen.

Palak

1. Den Spinat gut waschen und verlesen. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Den Spinat hineingeben und kurz blanchieren, anschließend in Eiswasser geben (so behält der Spinat seine kräftige grüne Farbe), abtropfen lassen und zum Schluss pürieren.
2. Die Schalotte, den Knoblauch und den Ingwer schälen. Die Schalotte in feine Stückchen schneiden, Knoblauch und Ingwer durch eine Knoblauchpresse drücken.
3. In einer Pfanne das Ghee (oder Öl) erhitzen. Zwiebelstückchen zugeben und goldgelb anbraten. Anschließend die Gewürze – Chili, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Garam Masala, Asafoetide – für einige Sekunden mit anbraten.
4. Nun Ingwer und Knoblauch sowie den pürierten Spinat und die Sahne mit in die Pfanne geben. Zum Kochen bringen, mit Bockshornkleeblättern und Salz abschmecken.
5. Nach etwa fünf Minuten Kochzeit den Paneer unterheben.
6. Mit je einem Esslöffel Yoghurt servieren.

Dazu passen Naan (Rezept folgt) oder auch Jeera–Reis (Reis mit Kreuzkümmel).

Fertig ist ein Klassiker der indischen Küche: Palak Paneer

Welches indische Rezept kochst Du am liebsten?

Text und Fotos: Julia Pilz/Heiko Meyer

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