Indonesien, Indonesia, Lombok, Norden, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, Segara Anak, Senaru, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Lombok: Vulkantrekking auf den Gunung Rinjani

Eine der schönsten, aber auch anstrengendsten Wanderungen in Indonesien führt auf Lomboks Vulkan Gunung Rinjani. Wir haben die Tour mitgemacht.

Der Gunung Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok ist mit 3726 Metern nicht nur der zweithöchste Vulkan des Landes, sondern auch einer der spektakulärsten. Denn in dessen riesigem Krater befindet sich ein kobaltblauer See, aus dem wiederum ein perfekt geformter, meist rauchender Schlot emporragt.

Ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Gunung Rinjani ist das Dorf Senaru im Norden Lomboks. Der beschauliche Ort liegt auf etwa 600 Metern Höhe an den Ausläufern des Vulkans inmitten von Reisfeldern.

Für die Menschen auf Lombok hat der Gunung Rinjani spirituelle Bedeutung

Sowohl für das muslimische Volk der Sasak, das auf Lombok lebt, als auch für die hinduistischen Balinesen besitzt der Rinjani spirituelle Bedeutung. Touristen sind jedoch eher fasziniert vom Blick in die mehrere Kilometer große Caldera des Berges. Ähnlich wie beim Vulkan auf der griechischen Insel Santorin ist sie mit Wasser gefüllt, in diesem Fall mit dem Süßwassersee Segara Anak. Wer dieses einmalige Panorama genießen will, muss sich zum Kraterrand auf rund 2700 Metern Höhe begeben. Julia und ich entscheiden uns für die zweitägige Tour dorthin. Bis zum Gipfel und zurück sind es drei anstrengende Tage.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Senaru, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Üppige Vegetation an den Ausläufern des Gunung Rinjani

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Senaru, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Eine gute Basis für die Besteigung des Gunung Rinjani ist das Dorf Senaru im Norden Lomboks

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Senaru, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Nahe Senarus befindet sich ein Eingang zum Gunung-Rinjani-Nationalpark

Bergführer Kario und Träger Adi begleiten uns. Bei der Anmeldung im Rinjani-Trekking-Center bekommt der Angestellte mit, dass wir aus Deutschland stammen. “Ich bin Jürgen. Alles klar?”, stellt sich der Indonesier prompt mit Handschlag auf Deutsch vor. Während er versucht, unserem Guide Kario eine Zigarette abzuschwatzen, schreibe ich Name, Nationalität, E-Mail-Adresse und Geschlecht in ein Buch. Dann will sich Julia eintragen. “Ist schon gut”, sagt Jürgen zu ihr. “Ein Name reicht. Schließlich bleibt Ihr nur eine Nacht oben.” Offensichtlich hat Jürgen voll den Durchblick.

2000 Höhenmeter von Senaru bis zum Kraterrand des Gunung Rinjani

Nach dieser Prozedur wandern wir bergauf zunächst an Bananenplantagen vorbei. Wir tragen Bergstiefel – Kario und Adi Badelatschen. Allerdings kommen uns häufig Touristen entgegen, die ebenfalls nur mit Flip-Flops unterwegs sind. Völlig ungeeignet für eine alpine Herausforderung wie diese. Denn von Senaru allein bis zum Kraterrand sind mehr als 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Viele unterschätzen die Tour. Eine Niederländerin läuft beim Abstieg aufgrund von Blasen an den Füßen barfuß nur mit Strumpfhose. Eine kraftlose Französin rutscht mit Tränen in den Augen auf dem Hosenboden den Berg hinunter!

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Schon nach zwei Stunden Aufstieg bin ich schweißgebadet – Dabei haben wir den Nebelwald noch gar nicht verlassen

Adi spricht bis auf “Thank you” kein Englisch, macht diesen Mangel aber durch seine sympathische Art wett. Er ist drahtig. Das müssen Träger auch sein, wenn sie Tag ein Tag aus den Berg hinauf und hinab flitzen mit 30 Kilogramm Ausrüstung auf dem Buckel. Er trägt Schlafsäcke, Zelte, Wasser, Essen, Besteck, Kochtopf und Pfanne sowie eine Axt. All das befindet sich in zwei geflochtenen Körben, die wiederum an beiden Enden einer Bambusstange hängen. Damit auf der Schulter rennt Adi los und balanciert das Equipment den Trampelpfad entlang nach oben. Als Stufen dienen Baumwurzeln.

Baumwurzeln dienen als Stufen hinauf zum Gunung Rinjani

Julia, Kario und ich treffen nach gut zwei Stunden an einem Camp ein. Adi, der mit Gepäck vorausgelaufen ist, hackt bereits aus einem Ast Feuerholz für das Mittagessen. Kario kocht Gemüsesuppe mit Reis. Er hat einige Jahre als Koch gearbeitet. Das wissen offenbar die anderen Bergführer, denn auch für sie soll er das Essen zubereiten. Inzwischen brennt der Rauch der Feuerstellen in den Augen. Schließlich rasten mehrere Gruppen hier.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Kario (l.) und Adi bereiten an einer Feuerstelle Essen und warme Getränke zu

Nach einer Stunde ziehen wir weiter. Von nun an wird es kühler, nebeliger. Wir wandern durch die Wolkendecke, die den Rinjani regelmäßig ab Mittag einhüllt und von unten die Sicht auf den Berg versperrt.

“Diese Tiere sind sehr aggressiv”

Die Vegetation lichtet sich etwas. Der dichte Baumbewuchs weicht immer häufiger mehreren Metern hohen Büschen. Makaken hangeln sich in den Wipfeln von Ast zu Ast. Ein Affe versperrt uns den Weg und frisst liegen gelassenen Reis. Kario versucht, ihn mit Geräuschen zu verjagen. Wir sollen vorsichtig sein. “Diese Tiere sind sehr aggressiv”, warnt er. Ein anderer Affe faucht uns an und präsentiert seine spitzen Zähne. Nach einer Weile erhalten wir Durchlass. Beim nächsten Camp hockt gleich eine ganze Affenhorde. Kario verfüttert Kekse, sodass immer mehr dieser grauen Geschöpfe von den Bäumen herabsteigen.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Ein Affe versperrt uns den Weg und frisst liegen gelassenen Reis

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

“Diese Tiere sind sehr aggressiv”, warnt Kario. Wir sind vorsichtig und wollen nicht “vom wilden Affen gebissen werden”

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Als Kario die Affen mit Keksen füttert, steigen immer mehr von ihren Bäumen hinab

Von nun an geht es durch offenes Gelände. Kein Baum schützt mehr vor der Sonne. Im Winkel von 45 Grad kraxeln wir den staubigen Pfad nach oben. Beim Abrutschen bleiben nur Grasbüschel zum Festhalten. Die letzten anderthalb Stunden erweisen sich als die schwersten.

Die Aussicht vom Gunung Rinjani ist phänomenal

Allerdings lohnen sich die Mühen schon jetzt, denn die Aussicht ist phänomenal! Wir befinden uns bereits über der Wolkendecke. Häufig reißt sie auf und ermöglicht Blicke hinab auf Senaru, die Küste von Lombok und das Meer. Wie kleine Pünktchen liegen die Gili-Inseln darin. Selbst Balis höchster Berg, der Gunung Agung, erhebt sich als Kegel aus den Wolken. Kurz vor dem Kraterrand hieven wir unsere Füße von einem Felsbrocken zum nächsten. Es reicht für heute!

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Wir kraxeln durch offenes Gelände den steilen, staubigen Pfad hinauf

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Manchmal kommen uns andere Gruppen entgegen. Trotz seiner schweren Last ist dieser Träger gut gelaunt

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Julia genießt die Aussicht auf dem Weg nach oben

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Der Kraterrand ist bereits in Sichtweite

Plötzlich erblicken wir die gigantische Caldera des Gunung Rinjani mit dem Schlot, der aus dem See ragt. Es sieht noch viel beeindruckender aus als auf den Fotos. Nach wenigen Momenten versperren wieder Wolken die Sicht. Doch wir sind glücklich, das mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Die Sonne geht im Westen hinter Balis Bergen unter

Nahe des Kraterrands stehen schon ein paar Zelte. Kario und Adi suchen einen geeigneten Platz und richten das Lager für die Nacht her. Die Sonne geht im Westen hinter Balis Bergen unter. Damit verschwindet das letzte wärmende Licht. Schnell wird es dunkel. Wir bereiten uns auf die Nacht vor, ziehen lange Hose, dicke Socken, Baumwoll-T-Shirt, Fleece-Jacke, Wollmütze und Handschuhe an, verschwinden so im Schlafsack – und doch kriecht die Kälte ins Zelt. Die Schlafsäcke sind für kleine Indonesier – und für Julia – gemacht. Bei meinem ist leider der Reißverschluss defekt, sodass sich die Naht bei minimalen Bewegungen öffnet.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Noch versperren Wolken die Sicht auf die Caldera. Aber Julia muss nicht mehr lange warten…

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, Segara Anak, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

… bis der Kratersee Segara Anak endlich zu sehen ist

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Auch Kario genießt die Aussicht

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Es ist kalt am Kraterrand. Adi (l.) und Kario freuen sich über die warme Mahlzeit

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Mit dem Sonnenuntergang verschwindet das letzte wärmende Licht. Vom Kraterrand des Gunung Rinjani sind die drei Inselchen Gili Air (vorn), Gili Meno (Mitte) und Gili Trawangan zu sehen. Die Berge im Hintergrund gehören zu Bali

An Schlaf ist nicht zu denken. Ohrstöpsel dämpfen das lange Gespräch zwischen Kario und Adi im Nebenzelt nur. Drei Uhr morgens steht Kario wieder auf. Heute beginnt der islamische Fastenmonat Ramadan. Das bedeutet, dass tagsüber weder gegessen noch getrunken werden darf. Angesichts des anstrengenden Abstiegs gönnt sich Kario noch eine Mahlzeit. Einige ruhelose Stunden dauert mein erfolgloser Versuch, der Kälte zu widerstehen.

Die Sonne ragt hinter dem Gipfel des Gunung Rinjani empor

Kurz vor sechs geht die Sonne auf. Balis Berge und die Gili-Inseln leuchten bereits im warmen Morgenlicht. Doch erst zwei Stunden später ragt die Sonne hinter dem Gipfel des Gunung Rinjani empor und erhellt die Caldera komplett. In der Zwischenzeit bereiten Kario und Adi das Frühstück zu und bauen das Lager ab.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Übernachtet wird in Zelten am Kraterrand

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Julia im „Schlafanzug“

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, Segara Anak, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Spektakulär: Morgens ragt die Sonne hinter dem Gipfel des Gunung Rinjani empor und erhellt die Caldera komplett

Erfüllt vom Anblick des Vulkans im Vulkan und der atemberaubenden Aussicht beginnt der Abstieg. Auf dem Weg vom Kraterrand über das offene Gelände ziehe ich mir einen leichten Sonnenstich zu. Die einzelnen Abschnitte von Camp zu Camp werden immer anstrengender. Als wir am Nachmittag die Unterkunft erreichen, ruft nach einer heißen Dusche sofort das Bett. Und der Muskelkater schmerzt noch eine ganze Woche.

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Erfüllt vom Anblick des Vulkans im Vulkan und der atemberaubenden Aussicht beginnt der Abstieg

Indonesien, Indonesia, Insel, Lombok, Vulkan, volcano, Gunung Rinjani, National Park, Reiseberichte, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

So sieht der Gunung Rinjani aus dem Flugzeug aus. Dieses Foto entstand auf dem Weg von Labuan Bajo (Flores) nach Denpasar (Bali)

P.S. Hut ab vor denjenigen, die sich tatsächlich bis zum Gipfel getraut haben! Zwei davon sind die Reiseblogger Oliver Zwahlen und Oleander Auffahrt. Die Eindrücke ihrer Besteigung schildern sie bei weltreiseforum.com beziehungsweise bei Reflexionen eines Suchenden.

Text: Heiko Meyer
Fotos: Heiko Meyer/Julia Pilz

Diese Beiträge könnten Dich ebenfalls interessieren:

Bei Javas Feuerbergen: “Bromo hat eine laute Stimme”
Trekking im wilden Osten Indonesiens
50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen
20 leckere vegetarische und vegane Rezepte aus Indonesien
50 Topstrände in Asien – und jede Menge Infos dazu

Lob? Kritik? Anmerkungen? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Gefällt Dir unser Blog? Dann folge uns auf Facebook oder Twitter und werde über jeden neuen Beitrag informiert!

15 Gedanken zu „Lombok: Vulkantrekking auf den Gunung Rinjani

  1. Oli

    Hallo Heiko,

    schade, dass ihr nur die zweitägige Tour gemacht habt. Denn für mich waren vor allem die paar Stunden in der Caldera und das entspannende Bad in den heissen Quellen das Highlight der Wanderung. Wobei: der anstrengendste Teil war für mich der zweite Tag innerhalb des Kraters. Vielleicht auch, weil mir die Beine erst am zweiten Tag zu schmerzen begannen. Blasen bekam ich zum Glück gar keine! Yeah! :)

    Das mit den Reisverschlüssen scheint irgendwie ein allgemeines Problem zu sein. Auch ich hatte in einer Nacht einen Schlafsack mit defektem Verschluss erwischt. Das ist natürlich alles andere als optimal bei etwa null Grad. Wer sowieso einen eigenen Schlafsack hat, dem würde ich unbedingt empfehlen, den mitzubringen.

    Und ich glaube, ich muss da auch noch etwas richtigstellen: Ich war auch nicht ganz oben auf dem Gipfel. Ich hatte nach der durchgefroreren Nacht und den schmerzhaften Beinen einfach nicht mehr die Energie, um nachts um drei aufzustehen. Aber für mich als Büromensch war das trotzdem eine tolle Leistung auf die ich heimlich auch ein ganz bisschen stolz bin… :)

    Gruss,
    Oli

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Oli,

      danke für Deinen Kommentar. Du kannst auch stolz auf Dich sein! Wir haben vorher diskutiert, ob wir uns die Drei-Tages-Tour zutrauen und uns dagegen entschieden. Nach den beiden Tagen wäre mir auch schleierhaft, wie ich den dritten Tag hätte schaffen sollen ;-) Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Gesehenen. Denn für uns stand der Blick in die Caldera im Vordergrund.

      Viele Grüße,
      Heiko

      Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Danke für die Blumen! Also auf nach Lombok? Der anschließende Muskelkater spricht übrigens auch für sich ;-) Viele Grüße, Heiko

      Antworten
  2. Pingback: Frau auf Reisen – Aufruf zur Blogparade: Vulkane

  3. Oleander Auffarth

    Hallo Heiko!

    Sehr schöne Bilder! Auch mal interessant, den RInjani aus der Luft zu sehen. Ich würde sagen ihr habt alles richtig gemacht. Der Blick auf die Caldera ist atemberaubend! Das lohnt den Besuch allemal. Natürlich waren die heißen Quellen auch was Feines, vor allem die Landschaft dort war atemberaubend.
    Wer wirklich ganz hoch will, der braucht den unbedingten Willen, das durchzuziehen. Das war echt superhart, selbst nachdem ich einige Monate im Himalaja unterwegs war. Daher hatte ich wohl auch kaum Muskelkater. Von unserer Gruppe hat es auch nur ein Teil nach oben geschafft und unter den gegeben Bedingungen (Dauerregen die ganze Nacht durch) war das extrem grenzwertig. Trotzdem würde ich es glatt wieder machen, denn so weit über den Wolken zu stehen und über das Meer zu blicken – das war magisch! Prinzipiell wären aber 4 Tage vielleicht die beste Lösung… Liebe Grüße!

    Oleander

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Oleander, danke für Deinen Kommentar und auch für die detaillierte Beschreibung auf Deinem Blog. Nochmals “Hut ab” für die Besteigung! Wir hätten das sicher nicht geschafft. Viele Grüße, Heiko

      Antworten
  4. Pingback: Sumatra, Indonesien: Dschungel-Trekking in Bukit Lawang | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  5. Rosi

    Hallo Heiko,

    bin bei der Recherche nach Berichten über die Vulkanbesteigung des Gunung Rinjani auf deinen Bericht gestoßen. WOW! Tolle Bilder! Wir planen auch an einer Trekking-Tour teilzunehmen, trauen uns allerdings auch nur die Zwei-Tages-Tour zu. Darf ich fragen bei welchem Anbieter ihr die Tour gebucht habt? Was war alles inklusive und welche Ausrüstung musste/sollte man selber mitbringen?

    Ich freue mich von dir zu lesen!
    Liebe Grüße, Rosi

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Rosi,

      danke für Deine lobenden Worte! Wir haben auch „nur“ die Zwei-Tages-Tour gemacht. Für die beeindruckenden Kraterblicke auf jeden Fall ausreichend! Außerdem hat uns das körperlich gereicht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie wir – durchaus sportlich – einen dritten Tag hätten schaffen sollen

      Einen speziellen Anbieter kann ich nicht empfehlen. Wir sind einfach nach Senaru gefahren und haben in unserer Unterkunft gebucht. Im Prinzip will einem dort – und überall anders auf Lombok – jeder diese Tour verkaufen. Wir dachten, dass es direkt beim Startpunkt wahrscheinlich am günstigsten ist, weil nicht noch andere mitverdienen.

      Zelt, Schlafsack, Essen und solche Dinge waren dabei. Mitbringen musst Du im Prinzip nichts. Wir waren froh, richtige Bergstiefel und warme Sachen (Mütze, Fleecejacke) dabei zu haben. Sobald die Sonne weg ist, wird es sehr kalt.

      Liebe Grüße und viel Spaß,
      Heiko

      Antworten
  6. Katja

    Lieber Heiko, liebe Julia,
    vielen Dank für den schönen Bericht und die Bilder. Das weckt Erinnerungen :) Haben die 3 Tages-Tour letztes Jahr auf unserer Weltreise gemacht. Wir wandern viel und gern, aber Rinjani hat uns doch ziemlich geprägt. Schade, dass Ihr den dritten Tag nicht noch dran gehängt habt. Der Blick vom Gipfel war traumhaft. Zum Glück hat Boji mich überzeugt, dass wir es bis zum Schluss “durchziehen”. Die 2.600 m Höhenunterschied auf dem Weg runter nach Sembalun fand ich sehr unangenehm für die Knie. Muskelkater ging eigentlich, aber den kann man hinterher wunderbar auf den Gilis verwöhnen. Wir waren von unserer Organisation und dem Guide etwas enttäuscht und haben statt einer weiteren Reisereportage einen praktischen Guide geschrieben, damit die Besucher besser vorbereitet sind und wissen, was auf sie zukommt: Want to climb an Active Volcano? We suggest Mt. Rinjani, Indonesia

    Liegt denn immer noch so viel Müll am Berg herum? Haben Adi und Kario den Müll wieder mitgenommen? Ganz viel Spaß weiterhin und viele Grüße aus Hamburg!

    Antworten
  7. Hajar

    Halo! Was für eine wunderbare Wanderung ist… Ich bin stolz weil viele Touristen über Gunung Rinjani geschrieben haben.
    Ich wünsche dass es mehr und mehr Touristen die Vulkan besuchen wollen.
    Vielen Dank Heiko

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Hajar,

      danke für Deinen Kommentar! Der Gunung Rinjani gehört wirklich zu den schönsten Vulkanen, die ich je gesehen habe.

      Viele Grüße nach Lombok,
      Heiko

      Antworten
  8. Lee Rinjani Backpacker

    Lieber Heiko. Ich fühle mich so stolz, deine Trekking-Erfahrung in Rinjani zu lesen. Mit einigen Tipps, ich bin sicher, es wird kommen mehr Reisende, die die Wirtschaft der Einheimischen beitragen wird. Halten Sie teil und danken Ihnen sehr viel.

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Lee,

      herzlichen Dank für Deine netten Worte. Das Rinjani-Trekking wird Julia und mir immer in sehr guter Erinnerung bleiben. Das Panorama oben ist wirklich einzigartig.

      Viele Grüße und viele Kunden,
      Heiko

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>