Gohu: Grüner Papayasalat aus Sulawesi

Gohu heißt der grüne Papayasalat aus dem Norden der indonesischen Insel Sulawesi. Er ist zwar nicht so bekannt wie Som Tam, die Variante aus Laos und Nordost-Thailand. Dafür schmeckt Gohu scharf, süß und sauer zu gleich.

Grüner Papayasalat ist ein Klassiker der südostasiatischen Küche. Auch viele Reisende schätzen das leichte, meist sehr scharfe Gericht (wenn es nicht in Touristenrestaurants verwestlicht-mild serviert wird). Hierzulande am bekanntesten ist Som Tam, die Variante aus Laos und Nordost-Thailand. Das Rezept dazu folgt. Aber auch in vielen Gärten anderer südostasiatischer Länder stehen Papayabäume, von denen sich regelmäßig bedient wird.

Grüner Papayasalat ist ein Klassiker der südostasiatischen Küche

Das ostindonesische Pendant zu Som Tam heißt Gohu und stammt aus dem Minahasa-Hochland im Norden der Insel Sulawesi. Der Salat schmeckt sowohl scharf als auch süß und sauer zugleich. Eine tolle Kombination! Gohu ist ein leichter, erfrischender Sommersalat für zwischendurch oder eine fruchtig-scharfe Beilage zu anderen Gerichten.

Sowohl bei Som Tam als auch bei Gohu gehören normalerweise fischige Bestandteile wie Shrimps oder die Trassi genannte Garnelenpaste zu den Zutaten. Bei unserer vegetarischen bzw. veganen Version ersetzen wir diese durch Sojasoße, um die wichtige salzige Komponente nicht zu vernachlässigen.

Indonesien, Indonesia, Nord-Sulawesi, Danau Tondano, See, Minahasa, Gohu, grüner Papayasalat, www.wo-der-pfeffer-waechst.de

Julia unter einem Papayabaum, der am Danau Tondano im Minahasa-Hochland in Norden der indonesischen Insel Sulawesi steht

Zutaten Gohu (für zwei Personen):

1/2 grüne, unreife Papaya (etwa 400 g)
200 ml Kokosessig
200 ml Wasser
80 g Palmzucker
4 rote, kleine Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe auch mehr oder weniger)
1 TL Sojasoße oder Salz
2 Schalotten
2 cm Ingwer

Hinweise:

Alle exotisch klingenden Zutaten gibt es im Asia-Laden. Grüne Papaya ist hierzulande relativ teuer.

Wichtige Zutaten für Gohu: Grüne, unreife Papaya, Chilischoten und Ingwer

Zubereitung Gohu:

1. Die Papaya schälen, halbieren und die kleinen weißen Kerne aus dem Inneren entfernen. Die Papaya-Hälften mit einem Julienne-Schneider in feine Streifen hobeln und in eine große Schüssel geben.
2. Schalotten und Ingwer schälen. Chilischoten entkernen und den Stiel entfernen.
3. In einem Mörser oder Mixer Chilis, Schalotten, Ingwer sowie Sojasoße oder Salz zu einer Paste verarbeiten.
4. In einem Topf Wasser, Palmzucker und die Chilipaste zum Kochen bringen. So lange einkochen lassen, bis die Flüssigkeit deutlich reduziert, aber noch kein Sirup ist. Abkühlen lassen.
5. Nun den Kokosessig hinzufügen.
6. Den Sud zu den Papayastreifen geben und alles gut mischen.
7. Im Kühlschrank bis zum Servieren etwa zwei Stunden ziehen lassen.

Gohu: Grüner Papayasalat aus Sulawesi – Guten Appetit (Selamat makan)!

Text und Fotos: Julia Pilz/Heiko Meyer

Diese Beiträge könnten Dich ebenfalls interessieren:

20 leckere vegetarische und vegane Rezepte aus Indonesien
50 Bilder, die sofort Lust auf eine Indonesien-Reise machen
50 Topstrände in Asien – und jede Menge Infos dazu
Vegetarischer Klassiker aus Indonesien: Gado-Gado
Sambal Badjak mit Tempeh und Auberginen

Lob? Kritik? Anmerkungen? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Gefällt Dir unser Blog? Dann folge uns auf Facebook oder Twitter und werde über jeden neuen Beitrag informiert!

Print Friendly, PDF & Email

6 Gedanken zu „Gohu: Grüner Papayasalat aus Sulawesi

  1. Pingback: Nord-Sulawesi: Unsere Highlights | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  2. Pingback: Totenkult auf Sulawesi | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  3. Pingback: Sambal Goreng Kentang Kering: Indonesische Bratkartoffeln | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  4. Pingback: Urap-Urap: Indonesischer Gemüsesalat mit Kokossambal | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  5. Pingback: Indonesisches Sambal Badjak mit Tempeh und Auberginen | Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

  6. Pingback: 20 leckere vegetarische und vegane Rezepte aus Indonesien - Wo der Pfeffer wächst – Reisen und Speisen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.