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Reisebericht Leros, Griechenland: Highlights dieser charmanten Insel

Auf der griechischen Insel Leros gibt es neben Stränden, Sonne und Ruhe Windmühlen wie aus dem Bilderbuch, eine alte Burg und vieles mehr. Unsere Reisehighlights im Überblick.

Leros? Kannten wir vorher auch nicht! Aber die kleine, nur maximal 14 Kilometer lange griechische Insel gefällt uns vom ersten Moment an, vor allem der atmosphärische Strandort Panteli, der geschützt in einer Bucht mit wunderbar klarem Wasser liegt. Auf dem nahen Hügel geben Windmühlen wie aus dem Bilderbuch und die Burg von Leros, das Kastro tis Panagias, ein beeindruckendes Panorama ab. Genau die richtige Umgebung für ein paar entspannte Urlaubstage – und eine gute Basis zur Erkundung der Insel. In diesem Reisebericht fassen wir unsere Highlights von Leros zusammen.

Ereignisreiche, wechselvolle Geschichte von Leros

Leros gehört zur Dodekanes-Inselgruppe und liegt in der südlichen Ägäis in Sichtweite der Türkei. Aufgrund ihrer besonderen Lage vor der Küste von Kleinasien erfuhr die Insel eine ereignisreiche, wechselvolle Geschichte. Phönizier, Dorer, Kreter und Byzantiner besetzten Leros. Alexander der Große machte hier Station mit seinem Heer, der römische Kaiser Julius Cäsar war in Leros gefangen. Es tobten blutige Kriege zwischen den Osmanen und den Griechen. 1912 nahmen die Italiener Leros in ihren Besitz und nutzten den größten Naturhafen in der Ägäis in Lakki als Marinebasis. 1943 eroberte die deutsche Wehrmacht die Insel. Deswegen befinden sich in den umliegenden Gewässern zahlreiche Schiffswracks – unter anderem das eines britischen Zerstörers –, die von erfahrenen Tauchern erreicht werden können.

Auf Leros gab es während der Zeit der griechischen Diktatur von 1967 bis 1974 ein Umerziehungslager für Kommunisten. Berühmt-berüchtigt war die größte psychiatrische Klinik Griechenlands, die 1957 in Lakki errichtet wurde und in der sich bis zu 2700 psychisch Kranke unter häufig menschenunwürdigen Bedingungen befanden. Auch eine Lepra-Station gab es früher in Leros.

Heute steht Leros mit seinen Hügeln und Buchten für entspannten Strandurlaub. Da Leros nicht so populär wie andere griechische Inseln ist, geht die touristische Erschließung nicht so schnell voran. Massentourismus gibt es hier (zum Glück noch) nicht.

Hafenort Agia Marina

Wer auf dem Seeweg nach Leros reist, landet als Erstes in Agia Marina. Wenn Fähren ankommen oder abfahren, geht es in dem sympathischen Hafenort sehr busy zu. Die übrige Zeit hingegen bleibt es beschaulich.

Agia Marina ist geprägt von blendend weißen Häusern. Speziell in Hafennähe gibt es mehrere schön gelegene Cafès und Tavernen. In einer nehmen Julia, Emma und ich am späten Nachmittag Platz und lassen bei kühlen Getränken unsere Blicke auf die Boote schweifen. Es gibt ein paar Boutiquen, Läden, Behörden und eine Kirche.

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Julia und Emma genießen am Hafen von Agia Marina die Blicke aufs Meer und die Boote

Ein schöner Spaziergang führt die Uferstraße entlang von Agia Marina zum Touristenort Alinda (siehe unten) am anderen Ende der Bucht. Nach dem Ortsausgang lockt die bekannte Taverne Mylos direkt am Wasser nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern auch mit einer kalkweißen Windmühle im Meer – eine malerische Kulisse für die Gäste und ein willkommenes Fotomotiv für alle Passanten.

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Ein schöner Spaziergang führt die Uferstraße von Agia Marina nach Alinda
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Willkommenes Fotomotiv: die Windmühle der Taverne Mylos

Agia Marina befindet sich nördlich von Platanos, dem Hauptort und Geschäftszentrum von Leros, und geht in diesen über. Südlich schließt sich Panteli nahtlos an.

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Agia Marina befindet sich nördlich von Platanos, dem Hauptort und Geschäftszentrum von Leros

Atmosphärischer Strandort Panteli

Der Ort Panteli liegt in einer geschützten Bucht an der Ostküste und zieht uns mit seiner entspannten Atmosphäre, dem wunderbaren Strand und der spektakulären Kulisse sofort in seinem Bann. Auf dem Hügel hinter den weißen Wohnhäusern thronen sechs Windmühlen – darunter noch einige mehr – sowie das Kastro tis Panagias, die Burg von Leros.

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Der Ort Panteli zieht uns mit seiner entspannten Atmosphäre, dem wunderbaren Strand und der spektakulären Kulisse sofort in seinem Bann
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Griechenland pur in Panteli

Der nur knapp 200 Meter lange Kiesstrand von Panteli wirkt sehr attraktiv und ist in der Hauptsaison gut besucht. Das Wasser ist extrem klar. Sonnenschirme und -liegen können kostenlos genutzt werden – wenn etwas konsumiert wird. Am Strand stehen die meist weißen oder blauen Tische und Stühle der Tavernen direkt im Kies, was besonders bei der abendlichen Beleuchtung sehr romantisch wirkt. Von einem Bootsanlegesteg aus Stein springt Tochter Emma wie andere Kinder ins kühlende Nass, immer und immer wieder. Gegenüber liegen zahlreiche Fischerboote.

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Am Panteli Beach stehen die Tische und Stühle der Tavernen direkt im Kies

Vor allem Griechen machen in Panteli Urlaub. Noch gibt es nicht mal einen Souvenirshop. Am Strand hören wir an mehreren Tagen bis auf wenige Ausnahmen kaum „Ausländisch“ – einer der Vorteile von griechischen Inseln, die nicht direkt von europäischen Metropolen angeflogen werden.

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Vor allem Griechen machen in Panteli Urlaub

In Panteli ziehen unzählige Katzen Emmas Aufmerksamkeit auf sich. Bei Tageslicht sehen wir sie, nach Einbruch der Dunkelheit hören wir sie miauen oder kämpfen.

Nahe am Strand bietet ein kleiner Supermarkt Waren des täglichen Bedarfs an. Einen „richtigen“ gibt es zehn Gehminuten entfernt bei der Bus- und Taxistation in Platanos.

Rundweg zu den Windmühlen und zur Burg von Leros

Eine schöne, anderthalb- bis zweistündige Wanderung am Morgen oder späten Nachmittag führt hinauf zu den sechs Windmühlen, dem Wahrzeichen von Leros, und weiter zur Burg. Unterwegs kann es sehr windig werden. Doch oben entschädigen fantastische Rundumblicke unter anderem auf die Buchten von Panteli und Alinda für die Mühen.

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Die Windmühlen sind das Wahrzeichen von Leros
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Blick auf die Bucht von Panteli

Auf einer Seite führt eine Straße hinauf auf den Hügel, auf der anderen eine weiße Treppe hinab – sodass der Rundweg in beide Richtungen möglich ist. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke. Die im 7. Jahrhundert von den Byzantinern errichtete und im Mittelalter von den Johannitern erweiterte Burg von Leros, das Kastro tis Panagias, öffnet von 9 bis 12 sowie von 16 bis 20 Uhr (kein Eintritt). In den Gemäuern liegt die Kirche der Panagia mit einer heiligen Marienikone, direkt unterhalb der Festung die Kapelle des Propheten Elias in sehr fotogenem Weiß-Rot.

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Die Kapelle des Propheten Elias direkt unterhalb der Festung von Leros

Ein Blickfang auf dem Weg hinab nach Platanos beziehungsweise Panteli ist die Kirche Ekklisia Christos mit ihrer roten Kuppel (siehe Bild ganz oben).

Vromolithos Beach

Von Panteli dauert es nur wenige Gehminuten bis zum Vromolithos Beach. Leider versperrt ein Privatgrundstück den direkten Weg am Meer entlang.

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Blick auf den Vromolithos Beach

An den beiden Enden des schmalen, dunklen Strandes dominiert Sand, der größere Teil besteht jedoch aus Steinen und Felsen. Wie überall auf Leros ist das Wasser auch hier sehr klar. Am Vromolithos Beach schimmert das Meer zum Teil Türkis. Zwar gibt es einige Tavernen und Sonnenschirmverleiher. Doch wirkt der Strand sehr urig und ist selbst bei unserem Besuch in der Hauptsaison nicht überlaufen.

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Am Vromolithos Beach schimmert das Meer zum Teil Türkis

Alinda Beach

An einem Nachmittag besuchen wir den etwa sechs Kilometer von Panteli entfernten Ort Alinda, auch Alinta. Dort gibt es einen mehrere Hundert Meter langen, sichelförmigen, aber nur wenige Meter breiten Sand- und Kiesstrand. Entweder nimmt man die Sonnenliegen und -schirme der Tavernen in Anspruch und bestellt etwas. Oder macht es sich, wie die meisten Griechen, mit einem gut gefüllten Picknickkorb im Schatten der vielen Bäume gemütlich. Das Meer ist auch hier superklar und angenehm mit schönen Blicken auf die Burg und den nahen, in der Bucht gegenüber liegenden Ort Agia Marina.

Selbstverständlich lässt es sich im Alinda sehr gut im Meer baden. Doch Flair versprüht der Touristenort nicht. Direkt hinterm schmalen Strand befindet sich eine viel befahrene Uferstraße.

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Ein Nachmittag am Alinda Beach auf Leros

Geschichtsträchtig und skurril: Lakki

Lakki ist ein skurriler Ort im Westen von Leros, der sich in einer tief eingeschnittenen, fast vollständig von Land umgebenen Bucht – dem größte Naturhafen der Ägäis – befindet. Diese geschützte Lage weckte das Interesse der Italiener, die während des Balkankrieges von 1910 bis 1930 die Türken von Leros vertrieben, die Herrschaft übernahmen und Lakki zum Kriegshafen ausbauten. Davon zeugen noch heute diverse Bunkeranlagen, Ruinen sowie die besondere faschistisch-italienische Architektur dieser Zeit mit vielen abgerundeten Gebäuden. Seinerzeit sollen in Lakki über 30.000 Menschen, vor allem Militärs und ihre Bedienstete, gelebt haben. Heute erscheint der Ort mit seiner Marina, viel zu breiten Boulevards sowie den markanten Gebäuden und den Ruinen deutlich zu groß für die etwa 2000 Einwohner.

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In Lakki gibt es viele alte Gebäude

Wer sich mehr für dieses Kapitel der Geschichte von Leros sowie die Zeit des Zweiten Weltkriegs, in der erste die Briten, dann die Deutschen die Insel übernahmen, interessiert, kann das Kriegsmuseum im nahen Merikia besichtigen. Während unseres Urlaubs ist uns nicht danach.

In dieser Bucht gibt es westlich von Lakki mehrere, mal mehr oder weniger ansprechende Strände, unter anderem bei der Lime Beach Bar Leros, den Merikia Beack, Kokkina Beach und Lakkiou Beach. Das Wasser ist in jedem Fall sehr klar.

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In der Bucht von Lakki gibt es mehrere Strände

Gourna Beach

Der Gourna Beach im Westen von Leros steht nicht so sehr im Fokus der Touristen. Doch der lange Sandstrand, der sich in einer geschützten Bucht befindet, wirkt durchaus atmosphärisch. Zur Freude der Kinder bleibt es lange flach. Es gibt zwei Tavernen, Sonnenliegen und einige Unterkünfte. Doch es bleibt sehr überschaubar.

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Der Gourna Beach im Westen von Leros

Kapelle im Meer: Agia Isidoros

Zwei Buchten weiter nördlich vom Gourna Beach, nahe der Ortschaft Kokkali, lockt eine besondere Sehenswürdigkeit: die Kapelle des Heiligen Isidor (Agia Isidoros). Die kleine weiße Kirche mit roten Dachziegeln liegt auf einem vorgelagerten Felsen im Meer, der durch einen etwa 50 Meter langen Weg aus Beton mit „Festland“-Leros verbunden ist. Sehr romantisch und ein sehr schönes Fotomotiv!

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Die Agia Isidoros, die Kapelle des Heiligen Isidor
Leros, Kapelle des Heiligen Isidor, Agia Isidoros, Kirche, Betonweg, Foto: Heiko Meyer
Ein etwa 50 Meter langer Betonweg verbindet die Felseninsel mit „Festland“-Leros

Norden von Leros

Im Norden von Leros befinden sich der kleine Flughafen sowie mehrere Badebuchten. Unser Vermieter schwärmt vom Blefouti Beach, der (theoretisch) mehrmals am Tag mit den KTEL-Bussen erreichbar ist. Aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes statten wir dem „hohen Norden“ von Leros keinen Besuch ab.

Bootsausflüge ab Leros

Auf vielen griechischen Inseln werden zahlreiche Bootsausflüge angeboten – das gibt es auf Leros nicht. Als einziger Anbieter führt Aiolos Cruises Bootstouren zu täglich wechselnden Zielen in der Umgebung durch, unter anderen zur Insel Arki. 11 Uhr geht es in Agia Marina los, Rückkehr gegen 19 Uhr. Erwachsene 30 Euro, Kinder (wie Emma, neun Jahre) 15 Euro. Doch leider ist an unserem Wochenende alles ausgebucht. Deshalb einmal mehr der Hinweis: in der Hauptsaison besser vorbuchen.

Fazit zu Leros

Nach drei Tagen auf Leros wissen wir: Der atmosphärische Strandort Panteli ist der Grund, um auf diese Insel zu kommen. Dort ein paar Tage am Meer entspannen, essen und trinken und die Seele baumeln lassen: Darum geht es auf Leros. Dann noch eine Wanderung hinauf zu den Windmühlen und zur Burg sowie vielleicht spätnachmittags eine der Tavernen in Agia Marina mit Meerblick besuchen. Das sind die Highlights auf Leros. Alles andere ist eher „Nice to Have“ als „Must see“.

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Der atmosphärische Strandort Panteli ist der Grund, um nach Leros zu reisen

Unterwegs auf Leros

Wer sich ein Auto oder ein Motorrad mietet, ist besonders flexibel. Doch auch mit öffentlichen Bussen sollte einiges möglich. Die meisten für Touristen relevanten Orte und Strände auf Leros sind mehrmals täglich und zu angenehmen Zeiten per Bus erreichbar – theoretisch.

Auch wir wollen die öffentlichen Busse der griechischen Gesellschaft KTEL nutzen und warten an der Haltestelle im Hauptort Platanas. Doch kein Bus kommt, und es stellt sich heraus, dass das nicht nur an diesem sondern auch am nächsten Tag so sein wird („Have problems“, erzählt uns jemand). Warum genau, erschließt sich uns nicht. Also weichen wir auf die nicht allzu teuren Taxis und eigenen Beine aus.

Mit dem Motorbike wie in Südostasien herumcruisen, geht auf vielen griechischen Inseln wunderbar – wenn man allein oder zu zweit unterwegs ist. Wir sind zu dritt. Bei unserem Besuch Mitte August herrscht auf Leros für ein paar Tage Hochsaison, weil zu dieser Zeit fast alle Griechen Urlaub machen. Deshalb bekommen wir kurzfristig keinen Mietwagen.

Anreise Leros

Leros liegt strategisch günstig als Zwischenstopp beim Inselhüpfen auf dem Dodekanes. Die Insel ist gut zu erreichen. Im Sommer gibt es tägliche Fährfährbindungen unter anderen nach Kos und Rhodos – wo es internationale Flughäfen gibt – sowie nach Kalymnos, Lipsi, Patmos, Samos und weiteren Inseln.

Tickets lassen sich direkt am Hafen in Agia Marina sowie online unter anderem bei www.directferries.de* buchen.

Im Norden von Leros gibt einen Flughafen (IATA-Code: LRS), der aufgrund der kurzen Landebahn nur für kleinere Flugzeuge geeignet isr. Vor der Corona-Pandemie gab es Flugverbindungen nach Athen (ATH), Rhodos (RHO), Kos (KGS) und Kalymnos (JKL). Während unserer Reise im Jahr 2021 existieren nur zwei tägliche Flüge von Olympic Airlines in die griechische Hauptstadt.

Aus Deutschland und Mitteleuropa ist der übliche Weg nach Leros ein Direktflug nach Kos mit anschließender Fährüberfahrt. Je nach Flugzeit ist eventuell eine Übernachtung auf Kos nötig. Alternativ bietet sich eine Flugumsteigeverbindung über Athen nach Leros an.

Wir recherchieren Flüge am liebsten bei Skyscanner*. Damit lassen sich nicht nur die besten Langstreckenverbindungen, sondern auch gute Angebote regionaler Billigflieger finden.

Flugverspätung? Flugausfall? Flightright* hilft bei der Durchsetzung von Fluggastrechten – und sorgte dafür, dass uns die Airline eine Entschädigung zahlte. Ein Erfahrungsbericht.

Hotels und Apartments auf Leros

Im Vergleich zu anderen griechischen Inseln ist die Auswahl an Unterkünften auf Leros eher klein. Bei booking.com* lassen sich zum Zeitpunkt der Recherche etwa 50 Hotels, Apartments und andere Unterkünfte vergleichen und buchen.

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Für uns beziehungsweise Emma ist normalerweise ein Swimmingpool absolutes Minimalkriterium. In Leros machen wir eine Ausnahme – weil uns die Asterias Studios* im Internet sehr ansprechend erscheinen und sich der Strand nur wenige Gehminuten entfernt befindet. Wir werden nicht enttäuscht.

Die Asteria Studios* sind einfach, aber ansprechend eingerichtet und sehr sauber. Die Betten sind bequem. Es gibt eine Klimaanlage und auf Nachfrage Küchenutensilien. Neben der Strandnähe ist der Balkon mit tollem Ausblick auf die Bucht und den Ort Panteli das Highlight. Es wird Frühstück (zehn Euro pro Person) angeboten, das wir – wie meistens ins Griechenland – als Selbstversorger nicht in Anspruch nehmen. Die britischen Gastgeber sind sehr freundlich und hilfsbereit. Was will man mehr!? Eine gute Wahl, jederzeit wieder.

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Die Asteria Studios* in Panteli auf Leros sind einfach, aber ansprechend eingerichtet und sehr sauber

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Die mit Abstand beste Lage direkt an der Bucht von Panteli hat das mondäne Castelo Beach Hotel*.

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Ebenfalls direkt am Strand liegt das Panteli Beach Hotel*, das von außen sehr ansprechend wirkt.

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Und wer mal in einer echten Windmühle übernachten möchte, hat bei Leros Windmills* die Gelegenheit dazu.

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Originell: eine Übernachtung bei  Leros Windmills*

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Leros-Urlaub in Corona-Zeiten

Corona ist auch in Griechenland ein großes Thema. Speziell in den Großstädten sowie auf den beliebtesten Ferieninseln sind die Infektionszahlen relativ hoch. Mit etwas Vorbereitung ist ein sicherer Urlaub trotzdem möglich. Tatsächlich ist dies schon unsere zweite Reise nach Griechenland seit Beginn der Corona-Pandemie.

Spätestens 24 Stunden vor Einreise muss man sich unter https://travel.gov.gr/#/ registrieren. Anschließend folgt per E-Mail ein Formular mit einem QR-Code, der bei Einreise vorgelegt werden muss.

Auf Leros und den anderen Inseln dieser Reise nimmt man die Corona-Schutzmaßnahmen sehr ernst. Wir halten uns an alle Gebote und beschäftigen uns fast ausnahmslos mit uns selbst. Von Menschenansammlungen, die es bis auf Fähren allerdings kaum gibt, halten wir uns möglichst fern. Wie sonst auch, wohnen wir in Griechenland meist in Apartments und verpflegen uns selbst.

Die Einreisebestimmungen und Corona-Regeln vor Ort können sich schnell ändern. Eine gute, regelmäßig aktualisierte Übersicht gibt es unter https://www.adac.de/news/griechenland-urlaub-corona/.

Beste Reisezeit für Leros

Auf Leros gibt es fast das ganze Jahr über viel Sonne und blauen Himmel. Von April bis Oktober kann gebadet werden, manchmal sogar noch Anfang November, bestätigen Einheimische.

Im Sommer ist es auf Leros heiß und trocken. Bei unserer Reise im August zeigt das Thermometer tagsüber deutlich über 30 Grad Celsius, was wir angesichts der trockenen Hitze sowie der angenehmen Wassertemperatur als gut empfinden.

Mitte August ist absolute Hochsaison auf Leros. Dann sind viele Hotels und die meisten Mietwagen ausgebucht. Zwei Wochen davor und zehn Tage danach sollen auf Leros nur die Hälfte der Touristen unterwegs sein.

Auslandsreisekrankenversicherung

Wichtig! Unbedingt eine gute Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, zum Beispiel von TravelSecure*, dem Testsieger bei „Stiftung Warentest“. Die Kosten dafür sind überschaubar. Aber falls wirklich etwas Ernsthaftes passiert, wird es schnell sehr teuer.

Reiseführer Leros und Griechenland

Nahezu alle Griechenland-Reiseführer, darunter der mehr als 880 Seiten umfassende „Lonely Planet“*, enthalten Kapitel zu Leros. Ein separater Reiseführer nur zu Leros ist uns nicht bekannt.

Wie gefällt Dir Leros? Und dieser Reisebericht?

Text und Fotos: Heiko Meyer

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