Reisebericht Phnom Penh, Kambodscha: Sehenswürdigkeiten, Reisetipps und viele Infos

Phnom Penh in Kambodscha zählt zu den spannendsten Hauptstädten Südostasiens. Einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit vielen Reisetipps und Infos gibt es in diesem Reisebericht.

Der erste Eindruck von Phnom Penh fällt wahrscheinlich nicht allzu gut aus. Wer vom Flughafen oder per Bus ankommt, landet vermutlich in einer lauten Blechlawine, die sich den Weg ins Zentrum bahnt. Wirklich „schön“ ist Phnom Penh nicht. Dennoch ist die Hauptstadt von Kambodscha mit ihren knapp zwei Millionen Einwohnern und einer Fülle an interessanten Orten eine der spannendsten Südostasiens. Außerdem ist die Metropole am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap einfach eine tolle, häufig unterschätzte Stadt.

Zwei Tage in Phnom Penh sind das absolute Minimum, um die wichtigsten Spots zu sehen und die Atmosphäre aufzusaugen. Am besten geht man die innerstädtischen Sehenswürdigkeiten zu Fuß ab und schlendert durch die Straßen. Unterwegs gibt es immer genug zu entdecken. Besucher finden sich schnell zurecht. Und selbst wer die Orientierung verliert, erreicht mit Tuktuk oder Cyclo für wenig Geld das Ziel.

In Phnom Penh gibt es immer genug zu entdecken – zwei Tage sind das absolute Minimum

Königspalast Phnom Penh und Silberpagode

Der Ende des 19. Jahrhunderts nahe des Mekong errichtete Königspalast von Phnom Penh gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Kambodschas Hauptstadt. Heute residiert König Norodom Sihamoni darin, weshalb nur ein Teil für Besucher zugänglich ist.

Am Eingang schlängele ich mich an chinesischen Reisegruppen vorbei auf das weitläufige, parkähnliche Areal mit markanten Bauten im traditionellen Khmer-Stil. Das prächtigste Gebäude enthält die Thronhalle, in der Könige gekrönt und wichtige Verträge unterschrieben werden. Hier darf nur geschaut, nicht aber fotografiert werden.

Königspalast in Phnom Penh: Das prächtigste Gebäude enthält die Thronhalle

Gleich südlich des Königspalastes liegt hinter hohen Mauern die Silberpagode, welche die Khmer Wat Phreah Keo – Tempel des Smaragdbuddhas – nennen. Optische Ähnlichkeiten zum berühmten Wat Phra Keo in Bangkok sind kein Zufall. Auf dem Gelände stehen mehrere Stupas, eine Reiterstatue und einige Schreine.

Die Silberpagode selbst gilt eine Art nationale Schatzkammer. Der Boden ist mit über 5000 Silberplatten, die jeweils mehr als ein Kilogramm wiegen sollen, ausgelegt. Die Pagode enthält wertvolle Geschenke zahlreicher Staatsoberhäupter. In der Mitte thront ein aus 90 Kilogramm purem Gold gegossener, mit mehr als 9500 Diamanten verzierter Buddha. Auch hier gilt: Fotografieren streng verboten.

Die Silberpagode gilt als eine Art Schatzkammer Kambodschas

Beide Sehenswürdigkeiten – Königspalast und Silberpagode – kosten zusammen zehn US-Dollar Eintritt. Die Besucher sollten angemessen gekleidet sein (lange Hose, langer Rock).

Kambodschas Nationalmuseum

Nördlich des Königspalastes beherbergt ein sehr schönes, rotes Gebäude in klassischer Khmer-Architektur das Nationalmuseum. Dort ist eine der größten Sammlungen von Khmer-Kunst weltweit ausgestellt. Die meisten Exponate stammen aus der Angkor-Periode. Jedoch sind auch Stücke anderer Epochen zu sehen. Im Innenhof des Nationalmuseums liegt ein schöner Park.

Im Nationalmuseum von Kambodscha ist eine der weltweit größten Sammlungen an Khmer-Kunst zu sehen

Wat Ounalom

Ebenfalls nahe des Königspalastes befindet sich der Wat Ounalom. Der im 15. Jahrhundert erbaute Tempel gilt als einer der wichtigsten Kambodschas, denn dort residiert das religiöse Oberhaupt des Landes. Hinter den roten Mauern liegt ein Innenhof mit einem klotzigen Bau und mehreren goldfarbenen Stupas. Aus manchen Fenstern schauen Mönche. Ein Teil des Geländes ist baufällig.

Wer den Wat Ounalom in Erwartung einer beeindruckenden Sehenswürdigkeit betritt, wird enttäuscht. Wer neugierig vom Sisowath Quay durch den Eingang schaut, blickt auf das religiöse Zentrum Kambodschas.

Der Wat Ounalom gilt als einer wichtigsten Tempel Kambodscha

Wat Phnom

Auf einem knapp 30 Meter hohen Hügel nahe des Mekong thront der Wat Phnom, welcher der Stadt ihren Namen gab. Im Jahr 1372 soll eine Frau Penh diesen Hügel (Phnom) mit ihren Freunden aufgeschüttet haben, um eine Pagode für mehrere gefundene Buddhastatuen zu errichten. Ihr zu Ehren erhielt die Stadt den Namen Phnom Penh – Hügel der Penh.

Vor dem Gelände werden Lotusblüten, Bananen und Räucherstäbchen verkauft und können eingesperrte Spatzen – gegen Bezahlung – freigelassen werden, was das Karma verbessern soll. Eine große Treppe führt zwischen zwei siebenköpfigen Nagas hinauf zur Pagode mit einem riesigen Stupa. An den Wänden und Decken im Innern zeigen Gemälde das Leben von Buddha. Vor dem Altar beten Buddhisten.

Der Wat Phnom gehört nicht zu den eindrucksvollsten Tempeln. Aber wer beim Stadtbummel vorbeikommt, sollte der in einem schönen Park liegenden Pagode durchaus einen Besuch abstatten. In der Umgebung bieten Wahrsager und andere Gestalten ihre Dienste an.

Stupa im Wat Phnom

Phnom Penhs Mekong-Ufer

Spätnachmittags, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist, lohnt es sich, am Mekong-Ufer entlang zu schlendern, vor allem gegenüber des Königspalastes. Gläubige beten in Schreinen, lassen Vögel frei, Kinder füttern Tauben. Die Menschen kaufen Getränke und Snacks und blicken dem Sonnenuntergang entgegen. Eine schöne Stimmung. Es werden Sonnenuntergangsfahrten auf dem Mekong angeboten.

Tauben füttern am Mekong-Ufer in Phnom Penh

Bon Om Tuk: Wasserfestival in Phnom Penh

Um den Vollmond im November herum, zum Ende der Regenzeit, ändert der Tonle-Sap-Fluss aufgrund von aus dem Mekong drängenden Wassermassen seine Fließrichtung. Dann findet Bon Om Tuk, das jährliche Wasserfestival, das Fest der wechselnden Strömungen, statt. Drei Tage dauert das Festival, an dem halb Kambodscha in die Hauptstadt kommt, um das Ende der Regen- und den Beginn der Trockenzeit zu feiern.

Zum Bon Om Tuk kommt halb Kambodscha nach Phnom Penh

Auf dem Mekong finden dann Drachenbootrennen statt. König Norodom Sihamoni ehrt die Sieger. Hunderttausende schieben sich die Promenade am Flussufer entlang. Mit der Dämmerung beginnt ein Feuerwerk. Auf dem großen Platz vor dem Königspalast entsteht ein riesiges Picknick.

Beim Wasserfestival Bon Om Tuk finden auf dem Mekong Drachenbootrennen statt

Hunderttausende kommen ans Mekong-Ufer und schauen zu

Nach Einbruch der Dunkelheit fahren aufwändigen beleuchtete Boote den Mekong auf und ab. Aus den Boxen tönt traditionelle Musik in ohrenbetäubendem Lärm. Ein ganz großes Spektakel!

Beim Bon Om Tuk fahren nach Einbruch der Dunkelheit aufwändig beleuchtete Boote den Mekong auf und ab

Olympiastadion Phnom Penh

Olympische Spiele in Phnom Penh? Hat es nie gegeben! Und doch existiert ein Olympiastadion, das 50.000 Menschen fasst. Die baufällige Anlage befindet sich in einem Komplex mit weiteren Sporthallen. Der Besuch lohnt sich vor allem am frühen Morgen und späten Nachmittag, wenn die Phnom Penher Bevölkerung Sport treibt.

Zentralmarkt (Phsar Thmei)

In Phnom Penhs Stadtzentrum gibt es mehrere sehr sehenswerte Märkte. Einer der größten und bekanntesten ist der Zentralmarkt. Der Phsar Thmei („Neuer Markt“) wurde in den 1930er Jahren unter einer riesigen, gelben Kuppelhalle errichtet. Im Hauptgebäude, gut geschützt vor Sonne und Regen, gibt es vor allem Schmuck, Uhren, Bekleidung, Technik und Souvenirs.

Phnom Penhs Zentralmarkt, der Phsar Thmei, wurde unter einer riesigen Kuppelhalle errichtet

Wirklich interessant wird es in den vier Seitenarmen, wo Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch angeboten werden, wo sich die Garküchen befinden. Ein Besuch des Zentralmarktes gehört zum touristischen Pflichtprogramm in Phnom Penh!

Das Eis ist da!

Schnappschuss nahe beim Zentralmarkt

Orussey-Markt (Phsar Orussey)

Im riesigen, lokal ausgerichteten Orussey-Markt (Phsar Orussey) gibt es auf drei Etagen Kleidung, Haushaltswaren, Elektronik, Religionsbedarf, Lebensmittel, Garküchen – einfach alles, was das Khmer-Herz begehrt. Touristen sind hier kaum unterwegs – was den Besuch umso interessanter macht. Es ist megaspannend, sich einfach durch die Gänge treiben zu lassen. Zeit mitbringen!

Im riesigen Orussey-Markt gibt es alles, was das Khmer-Herz begehrt. Auch in den umliegenden Straßen tobt das Leben

Auf einer Treppe hockt eine junge Frau und bietet auf einem silberfarbenen Tablett frittierte Vogelspinnen an. Als ich mich erschrecke, fängt sie an zu lachen und fragt: „Do you wanna try?“ Ich lehne dankend ab und bitte sie um Foto, das sie mir gewährt.

„Do you wanna try?“  Frittierte Vogelspinnen!

Ich hatte nicht erwartet, dieses spezielle Streetfood in Phnom Penh zu finden. Normalerweise ist der Ort Skoun (auch Skun oder Skuon), durch den die Busse nach Siem Reap fahren, bekannt für frittierte Vogelspinnen mit Knoblauch. Die Verkäuferinnen tragen Tabletts mit einem großen Haufen davon und bieten sie Durchreisenden als Snack an.

Der Ort Skoun ist bekannt für frittierte Vogelspinnen mit Knoblauch

Russenmarkt (Psar Tuol Tom Pong)

Der beliebte Russenmarkt (Psar Tuol Tom Pong) liegt südlich vom Stadtzentrum. Er heißt so, weil in den 1980er Jahren dort vor allem Russen zum Shoppen kamen. Heute zwängen sich täglich auch viele Touristen durch die Gänge des Marktes. Es gibt Kleidung, Haushaltswaren, Elektronik, Bücher, Souvenirs und anderes mehr.

In einem Multimedia-Store komme ich mit der freundlichen Verkäuferin ins Gespräch. „Erzähle zu Hause, dass alle Menschen aus Deinem Land nach Kambodscha reisen sollen“, sagt sie. „Wir haben nicht nur Kultur und Natur, hier gibt es Musik und Filme in guter Qualität zu einem günstigen Preis“, meint sie. Tausende CDs und DVDs offeriert das Geschäft, in dem sie arbeitet. Der Haken: Jede einzelne Disc ist eine Raubkopie.

CDs und DVDs auf dem Russenmarkt (Psar Tuol Tom Pong): Mein Blick fällt sofort auf die Raubkopien meiner Lieblingsband Depeche Mode (links vorn)

Psar Kandal

Der Psar Kandal liegt nahe von Mekong, Wat Ounalom und Königspalast im touristisch frequentierten Stadtzentrum von Phnom Penh – und kommt trotzdem komplett ohne Souvenirshops aus. Es handelt sich um einen lokalen, sehr sehenswerten Markt, in dem die Phnom Penher einkaufen.

Sehenswerter, lokale Markt: Psar Kandal

Im Inneren des Hauptgebäudes gibt es Kleidung und lassen sich einheimische Frauen schön machen. Außerhalb und unter Planen beeindruckt vor allem das Angebot an regionalen Lebensmitteln: Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. Für mitteleuropäische Augen ungewöhnlich erscheinen die gehäuteten Frösche und angebrüteten Hühnereier.

Auf dem Psar Kandal gehen die Phnom Penher einkaufen

Ein Cyclo-Fahrer ruht sich aus

Psah Chas (Alter Markt)

Nur wenige Hundert Meter weiter nördlich nahe beim Wat Phnom befindet sich der kleine Psah Chas, der Alte Markt. Im Inneren bieten mehrere Schönheitssalons ihre Dienste an. Ansonsten gibt es vor allem Schmuck, Gold und traditionelle Kleidung, darunter kambodschanische Schals – Kramas – sowie farbenprächtige Sarongs. An den äußeren Ständen werden Blumen und Obst verkauft.

An den äußeren Ständen des Phsa Chas werden Blumen und Obst verkauft

Phnom Penhs Nachtmarkt (Night Market)

Spätnachmittags werden auf Phnom Penhs kleinem Nachmarkt (Night Market) vor allem Kleidungsstände und Garküchen aufgebaut. Gegessen wird auf Matten. Am Abend herrscht eine nette Atmosphäre. Die Erwartungen an den Besuch sollten aber nicht zu hoch sein. Denn es gibt viel schönere und größere Nachtmärkte, zum Beispiel in Chiang Mai (Thailand).

Streetfood in Phnom Penh

Independence Monument (Unabhängigkeitsdenkmal)

Das große, rote, dem Hauptturm des Bakong-Tempels von Angkor nachempfundene Denkmal an einem stark befahrenen Kreisverkehr im Stadtzentrum erinnert an die 1953 von Frankreich erlangte Unabhängigkeit Kambodschas. Wer vorbeikommt, kann ein Foto vom Independence Monument machen. Extra dorthin gehen, muss man sicherlich nicht.

Das Independence Monument in Phnom Penh

Gleich in der Nähe befinden sich eine Statue von König Norodom Sihanouk und weiter in Richtung Königspalast das kambodschanisch-vietnamesische Freundschaftsdenkmal.

Kambodscha und die Roten Khmer

Eine Reise nach Kambodscha führt auch immer in die traumatische Vergangenheit des Landes. Denn wo man sich auch befindet – man muss die Augen verschließen, um die Hinterlassenschaften des Pol-Pot-Regimes zu übersehen.

„Am Montag, kurz nach acht, betraten die ersten Soldaten der Roten Khmer die Stadt. Wir begrüßten sie mit ehrlicher Freude und tiefer Ergriffenheit“, beschrieb damals ein Augenzeuge den 17. April 1975, als die Roten Khmer Phnom Penh einnahmen. „Wir hießen sie willkommen, aber sie beachteten unsere Freundschaftsbezeugungen nicht. Sie gingen in Reihen hintereinander, stumm – die meisten waren noch Kinder. Sie machten düstere und finstere Gesichter. Vielen von uns lief ein Schauder über den Rücken. Wir hatten uns doch nichts zu Schulden kommen lassen?“

Für drei Jahre, acht Monate und 20 Tage herrschten die Steinzeitkommunisten um Saloth Sar, der sich selbst Pol Pot nannte. Die Stadtbevölkerung wurde zur Zwangsarbeit aufs Land zu den Reisfeldern getrieben, das Geld abgeschafft, Intellektuelle ermordet. Das Gebiet der Khmer, so die größte ethnische Gruppe, sollte zu einem Agrarstaat werden. Ein Viertel der Bevölkerung im „Demokratischen Kampuchea“ verlor dabei das Leben. Seriösen Schätzungen zufolge zwischen 1,2 und 2,3 Millionen Menschen.

Toul-Sleng-Genozid-Museum Phnom Penh

Das Verhörzentrum der Roten Khmer in Phnom Penh, eine umfunktionierte Schule, ist heute das Tuol-Sleng-Genozid-Museum. Gelber Putz bröckelt von den Wänden des ehemaligen Sicherheitsbüros 21. Die Fenster sind vergittert. Es herrscht eine morbide Ruhe. Kaum zu glauben, was hier geschah. Bis 1979 wurden mehr als 17.000 Menschen durchgeschleust, verhört, bestialisch gefoltert. Gestehen sollten sie, denn wer nach Tuol Sleng kam, war schuldig.

Das Tuol-Sleng-Genozid-Museum in Phnom Penh: das ehemalige Verhörzentrum der Roten Khmer

Die Stimmung in der ehemaligen Schule ist erschütternd. Neben den Folterräumen und den Zellen sind diverse Bilder der Opfer zu sehen. Nur sieben Häftlinge haben überlebt. Einer davon malte die schaurigen Gemälde, die in den Räumen hängen und die Grausamkeiten des Alltags zeigen. Die Hölle auf Erden.

Am Eingang betteln Minenopfer mit amputierten Gliedmaßen.

Neben den Folterräumen und den Zellen sind diverse Bilder der Opfer zu sehen

Choeung Ek – Killing Fields

Wer nicht bei der Folter starb, wurde auf den berüchtigten Killing Fields von Choeung Ek ermordet. Sie liegen etwas außerhalb von Phnom Penh, 17 Kilometer südwestlich der Stadt (Tuktukfahrer bieten ihre Dienste an).

Auf dem Weg dorthin, vorbei an Reisfeldern, Wasserbüffeln und Zuckerpalmen – dem typischen kambodschanischen Landschaftsbild – zeigt sich schon von weitem ein großes Mausoleum. Die Stupa ist die letzte Ruhestätte von etwa 8000 Menschen, deren Schädel nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft geordnet sind. Um Munition zu sparen, wurden die rund 20.000 Opfer, die in Choeung EK verscharrt wurden, mit Knüppeln, Hacken oder Gewehrkolben vor einer Grube hockend erschlagen.

Diese Stupa auf den Killing Fields von Choeung Ek ist die letzte Ruhestädte von etwa 8000 Menschen

Die Schädel sind nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft geordnet

Auf mit Menschenknochen geschmückten Schildern stehen die Erklärungen: In Massengrab Nummer fünf wurden über 100 Frauen und Kinder gefunden. Vor einem anderen Schild wollen Kinder, acht, neun Jahre alt, mit gutem Englisch ihr Lächeln für ein Foto verkaufen: „One, two, three, smile – okay Sir?“

Massengrab auf den Killing Fields

Wer sich mehr für die Zeit der Roten Khmer in Kambodscha interessiert: Die Spielfilme „Killing Fields – Schreiendes Land“* von Roland Joffe und „Der lange Weg der Hoffnung“ von Angelina Julie (nur bei Netflix) machen die Stimmung während dieser Epoche besonders spürbar.

„Same Same But Different“ mit Detlev Buck in Phnom Penh

2019 reise ich bereits zum vierten Mal nach Kambodscha. Vor dem ersten Mal, im Jahr 2005, dachte ich, es reicht, die Hauptstadt Phnom Penh, die Angkor-Tempel bei Siem Reap und die Strände von Sihanoukville zu besuchen. Aber wie es häufig so ist, zeigt sich spätestens im Land, dass es viele weitere interessante Orte gibt. Also kehre ich 2007 zurück und reise mit zwei guten Freunden, Steffen und Dirk, einige Wochen durch Kambodscha.

Eines Nachmittags sitzen wir in Phnom Penhs damaligem Backpacker-Viertel am inzwischen zugeschütteten Boeung-Kak-See in einem Restaurant am Wasser. Plötzlich kommt der deutsche Regisseur und Schauspieler Detlev Buck vorbei. „Schaut mal, der sieht aus wie Detlev Buck“, stellt Steffen fest, während wir auf der Terrasse Antimückenspray auftragen. „Na und? Der muss doch auch irgendwo Urlaub machen“, antworte ich. Klar, der Typ mit blauer Jeans, schwarzer Jacke und blonden Haaren sieht ihm sehr ähnlich. Aber schließlich sind wir hier in Phnom Penh und nicht in Berlin, Hamburg oder München. Nach einer Weile ruft Steffen trotzdem laut „Detlev!?“ Er fühlt sich sofort angesprochen, kommt mit Kamera in der einen und einer Packung Marlboro in der anderen Hand auf uns zu und sagt: „Jungs, ich habe Eure Namen gerade nicht parat.“ „Du kennst uns nicht. Aber wir kennen Dich beziehungsweise wir schätzen das, was Du tust“, kläre ich ihn auf. Im folgenden Gespräch berichtet er von seiner Recherche-Reise. Wie schwierig es sei, die Ausrüstung und eine Filmcrew in Kambodscha zu bekommen. Und dass es „absolutes Neuland“ bedeute, hier einen Spielfilm zu drehen. Nach einem Erinnerungsfoto verabschieden wir uns.

Am inzwischen zugeschütteten Boeung-Kak-See befand sich das Backpacker-Viertel von Phnom Penh

Den Abend verbringen wir im Heart of Darkness. „Bei westlichem Hardrock-Sound schlürfen NGO-Hasser und abgefahrene Traveller mit Lesben und Schwulen Bier und Cocktails“, steht dazu im Reiseführer*. Der Club ist berüchtigt. Dort wurden (früher) auf der Tanzfläche schon Menschen erschossen. Seinerzeit druckten mehrere Zeitungen Warnungen. Einige Botschaften verboten ihren Angestellten den Besuch.

Als wir das Heart of Darkness betreten, durchsuchen uns uniformierte Sicherheitsleute nach Waffen. Nach Inspektion der Tanzfläche, auf der sich überwiegend Einheimische, aber auch ein paar Ausländer tummeln, sichern wir uns Stehplätze am Tresen. Wir lassen die bizarre Szenerie in diesem Laden auf uns wirken. Wer Anschluss sucht, wird garantiert fündig. Auf der Toilette massieren kambodschanische Männer beim Pinkeln die Schultern – für Trinkgeld. Wieder am Tresen umfassen mich plötzlich von hinten zwei zierliche Ärmchen. „Ich habe schon eine Freundin“, stelle ich klar. „Das ist doch nur ein Spiel“, haucht mir die kleine Dame mit Mandelaugen und breiter Nase ins Ohr.

Plötzlich kommt Detlev Buck mit seiner Entourage herein. „Na, wie laufen die Recherchen?“, quatscht mein Kumpel Steffen ihn an. „Man muss sich schließlich richtig in das Thema hineinversetzen“, antwortet Detlev Buck im norddeutschen Tonfall.

Am folgenden Tag treffen wir Detlev Buck zufällig zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden. Die Welt ist ein Dorf. Auf dem großen Platz vor dem Königspalast hebt er grüßend seinen rechten Arm, als begegne er alten Bekannten. Ein Jahr später finden die Dreharbeiten zu diesem Film, in dem der Club ebenfalls eine Rolle spielt, statt. In „Same Same But Different“* erzählt Detlev Buck die Geschichte einer Liebe zwischen einem jungen Rucksacktouristen und einer kambodschanischen Prostituierten. Das Drehbuch folgt dem autobiografischen Roman „Wohin Du auch gehst“* von Benjamin Prüfer. 2010 schließt sich der Kreis. Ich freue mich über die Gelegenheit, mit Detlev Buck ein Interview für eine Fachzeitschrift über die schwierigen Dreharbeiten und die Filmszene Kambodschas zu führen.

Apropos die Welt ist ein Dorf: In Myanmar traf ich bereits den Schauspieler Christoph Maria Herbst (unter anderem „Stromberg“*), und auf der philippinischen Insel Palawan gratulierte mir eine Bekannte persönlich zum Geburtstag.

Auflüge in die Umgebung und Tagestouren ab Phnom Penh

Wer in Phnom Penh längere Zeit verbringen möchte oder muss (zum Beispiel auf ein Visum wartend) , kann viele mögliche Ausflüge und Tagestouren unternehmen. Dazu gehören die Reiseziele Udong, Kampong Chhnang und Phnom Chiso.

Mit dem Tuktuk einen halben Tag dauert die Tour nach Udong, knapp 30 Kilometer nördlich von Phnom Penh. Udong war zwischen 1618 und 1866 Hauptstadt Kambodschas. Noch heute zu sehen sind riesige Stupas und Heiligtümer.

Dieser Ausflug lässt sich an einem langen Tag nach Kampong Chhnang rund 90 Kilometer entfernt verbinden. Dort befinden sich sehr sehenswerte schwimmende Dörfer, die in der späten Trockenzeit allerdings auf Schlamm liegen.

55 Kilometer südlich der Hauptstadt und bereits in der Takeo-Provinz liegt Phnom Chiso, ein Berg mit einer Tempelruine aus dem 11. Jahrhundert. Die Aussicht auf die kambodschanische Ebene soll traumhaft sein.

Anreise nach Phnom Penh

Phnom Penhs internationaler Flughafen Pochentong (IATA-Code: PNH) ist modern (auch mit kostenlosem Wifi) und gut organisiert. Direktflüge aus den deutschsprachigen Ländern gibt es nicht. Am schnellsten sind Umsteigeverbindungen mit Thai Airways über Bangkok (BKK) sowie mit den arabischen Airlines über die Drehkreuze im Mittleren Osten.

Ab Phnom Penh existieren diverse Flüge zu asiatischen Destinationen, vor allem nach China sowie in die Nachbarländer, unter anderem nach Bangkok (BKK/DMK) und Phuket (HKT) in Thailand, nach Vientiane (VTE) in Laos sowie nach Hanoi (HAN) und Ho-Chi-Minh-Stadt (SGN) in Vietnam.

Ab Phnom Penh gibt es diverse Flüge zu asiatischen Destinationen, unter anderem mit Air Asia

Mehrmals täglich gibt es Inlandflüge nach Siem Reap (REP). Kurzfristig oft gestrichen werden die Flüge ins nahe Sihanoukville (KOS) für die Weiterreise zu den Inseln Koh Rong und Koh Rong Samloem.

Wir recherchieren Flüge am liebsten bei Skyscanner*. Damit lassen sich nicht nur die besten Langstreckenverbindungen, sondern auch gute Angebote regionaler Billigflieger finden.

Flugverspätung? Flugausfall? Flightright* hilft bei der Durchsetzung von Fluggastrechten – und sorgte dafür, dass uns die Airline eine Entschädigung zahlte. Ein Erfahrungsbericht.

Phnom Penhs Flughafen liegt sieben Kilometer westlich der Stadt. Aufgrund des starken Verkehrs kann die Strecke von der beziehungsweise zur Innenstadt trotzdem eine Stunde und sogar länger dauern. Je nach Uhrzeit und Verhandlungsgeschick kostet ein Taxi zwischen zwölf und 15 sowie ein Tuktuk sieben bis zehn US-Dollar. Am günstigsten ist es, wenn man außerhalb des Flughafengeländes nach Transport fragt.

Ein Taxi tagsüber nach Sihanoukville kostet um die 60, nach Kampot um die 40 Dollar. Die Preise sind nur außerhalb des Flughafengeländes zu bekommen. Die Preise am offiziellen Taxischalter des Airports sind völlig überzogen.

Visa on Arrival für Kambodscha am Phnom Penh Airport

Bei der Ankunft am Flughafen von Phnom Penh gibt es für 30 Tage und 30 US-Dollar ein Visa on Arrival für Kambodscha, das vier Wochen gültig ist. US-Dollar teuer in Deutschland zu tauschen, kann man sich sparen. Bei der Immigration in Phnom Penh stehen drei Geldautomaten (ATMs), die auf Kreditkarten US-Dollar auszahlen (fünf Dollar Gebühr, Abholbeträge bis 400 US-Dollar pro Vorgang). Weitere ATMs befinden sich direkt nach Verlassen des Flughafengebäudes linkerhand.

Der Antrag für das Visum wird meist schon im Flugzeug ausgeteilt. Die Dauer der Bearbeitung vor Ort ist abhängig von der Anzahl der Reisenden. Da mein Flieger nach Phnom Penh recht leer war, geht es relativ schnell. Dabei ist es sehr interessant, sich anzuschauen, wie viele Menschen bei der Visumvergabe involviert sind. Etwa ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben etwas zu tun: nehmen den Antrag entgegen, reichen ihn weiter, kassieren das Geld, kleben das Visum ein, usw. Aber alles verläuft ohne Probleme.

Busse, Minibusse und Sammeltaxis ab Phnom Penh

Von Phnom Penh gibt es Verbindungen zu allen größeren Städten Kambodschas. Die Preise sind sehr günstig. Minibusse sind am schnellsten (aber sehr voll, und viele Fahrer rasen), Busse etwas langsamer und bequemer. Sammeltaxis halten „an jeder Milchkanne“. Theoretisch dauern die Fahrten (Beispiele) nach Kampot drei bis vier, nach Sihanoukville vier bis fünf, nach Battambang sechs, nach Siem Reap (Angkor) sechs bis sieben und nach Banlung (Rattanakiri) zehn bis elf Stunden. Aber praktisch sind es meist mindestens eins, zwei Stunden mehr – bis alle Passagiere eingesammelt, das Gepäck gut verstaut und alle Gäste wieder abgesetzt sind. (Häufige) Staus nicht mit eingerechnet.

Tickets für alle Verkehrsmittel innerhalb Kambodschas, inklusive der Fähren nach Koh Rong und Koh Rong Samloem, sowie für Busverbindungen in die Nachbarländer gibt es in jeder der vielen Reiseagenturen vor Ort. Jede Buslinie hat ein eigenes Büro und einen eigenen Abfahrtsort. Einige der größeren Gesellschaften sind um den Zentralmarkt zu finden. Bequem online lassen sich Tickets unter anderem bei 12Go Asia* buchen.

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Tuktuks und Cyclos in Phnom Penh

Tuktuks gibt es in Phnom Penh wie Sand am Meer. In der Nähe meines Hotels treffe ich auf Mr. Leang, der mich zum Flughafen bringt. Er fährt vorsichtig, spricht Englisch, verlangt auf Anhieb einen fairen Preis und ist witzig. Er lässt sich via Telefon unter (+855) 92 22 86 23 oder (+855) 86 63 06 99 und bei Facebook kontaktieren.

Mr. Leang am Flughafen von Phnom Penh

Ein spezielles Verkehrsmittel in Phnom Penh sind die günstigen Cyclos – Fahrradrikschas. Sie eignen sich für kürze Strecken wie etwa vom Innenstadthotel zum Königspalast oder Ähnliches. Fahrten kosten nicht mehr als ein bis zwei US-Dollar. Vorher handeln!

Tuktuk in Phnom Penh

Kambodscha mit dem Zug

Inzwischen lässt sich der Südosten von Kambodscha wieder mit der Eisenbahn bereisen. Derzeit fährt mehrmals wöchentlich morgens je ein Zug über Takeo und Kampot nach Sihanoukville. Die Züge sind wesentlich länger unterwegs als die Busse, die Reisen sicherlich entspannter. Fahrkarten gibt es an den Bahnhöfen und sollten möglichst einen Tag zuvor gekauft werden.

Geld in Kambodscha

In Kambodscha werden größere Summen mit US-Dollar bezahlt. Kambodschanische Riel spielen eher bei kleineren Beträgen und als Wechselgeld eine Rolle. Der Wechselkurs ist seit vielen Jahren konstant: Für einen US-Dollar gibt es 4000 kambodschanische Riel.

Gästehäuser und Hotels in Phnom Penh

Ob Hostel, einfaches Gästehaus, Boutique- oder Luxushotel – in Phnom gibt es unzählige Übernachtungsmöglichkeiten für alle Ansprüche. Normalerweise bekommt man in jeder Kategorie viel für sein Geld. Hunderte verschiedene Unterkünfte lassen sich unter anderem bei booking.com* und Agoda* vergleichen und buchen.

Als Erstbesucher empfiehlt sich ein Aufenthalt im Dreieck zwischen Zentralmarkt, Königspalast und Mekong. Dann sind viele der Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen.

Zuletzt wollte ich im Lavanaya Boutique Hotel* übernachten, das dann leider ausgebucht war. Deshalb lande ich als Walk-in-Gast schließlich im Vacation Boutique Hotel*. Die Lage ist gut, das Zimmer sauber, gut ausgestattet und ansprechend eingerichtet. Sicherlich geht es günstiger.

Beste Reisezeit Phnom Penh und Kambodscha

Die trockenen Monate November bis April gelten als beste Reisezeit für Phnom Penh und Kambodscha. Klimatisch am angenehmsten ist es zwischen Dezember und Februar mit viel Sonne und kaum Regen. Im März und April wird es zunehmend heißer. Bei meinem letzten Besuch Mitte März steigen die Temperaturen tagsüber auf schweißtreibende 37 Grad Celsius, gefühlt höher.

Von Mai bis Oktober herrscht die feuchtheiße Regenzeit. Meist regnet es nicht tagelang ununterbrochen (wie etwa in Goa während des Monsuns), stattdessen gibt es einmal am Tag einen intensiven Wolkenbruch.

Auslandsreisekrankenversicherung

Wichtig! Unbedingt eine gute Auslandsreisekrankenversicherung abschließen, zum Beispiel von TravelSecure*, dem Testsieger bei „Stiftung Warentest“. Die Kosten dafür sind überschaubar. Aber falls wirklich etwas Ernsthaftes passiert, wird es schnell sehr teuer.

Reiseführer Kambodscha

Diesmal bin ich mit dem „Lonely Planet Reiseführer Kambodscha“* unterwegs, dem zum Zeitpunkt der Reise aktuellsten deutschsprachigen Kambodscha-Reiseführer. Mit etwa 420 Seiten, 60 detaillierte Karten, mehr als 600 Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Touren sowie vielen schönen Bildern erweist er sich als verlässlich. Mit 512 Seiten noch ausführlicher und mit mehr Details zum Beispiel bei Abfahrtszeiten, Preisen und Unterkünften ist der „Stefan Loose Reiseführer Kambodscha“*. Früher war ich gern mit dem ebenfalls ausführlichen „Reise Know-How Kambodscha“* unterwegs, der erst nach meiner Reise aktualisiert wurde.

Eine Familie auf einem Motorrad in Phnom Penh

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Text und Fotos: Heiko Meyer

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10 Gedanken zu „Reisebericht Phnom Penh, Kambodscha: Sehenswürdigkeiten, Reisetipps und viele Infos

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  7. Alexey Ozerov

    Guter Beitrag, nur kleine Ergänzungen. Orussey market ist nicht Russian market. Russian market (Tuol tumpong) ist nicht dreistöckig, sondern ebenerdig. Ein Foto braucht man für ein Visum seit diesem Jahr nicht mehr. Und Motorradtaxi ist in PP anders als in n BKK kaum zu haben, da es hier keiner braucht.

    Antworten
    1. Heiko Meyer Artikelautor

      Hallo Alexey, danke für Deinen Kommentar und Deine Anmerkungen. Da habe ich die Märkte verwechselt. Ich passe das gleich an. Dass mit dem Foto fürs Visum muss ganz neu sein. Im März brauchte ich noch eins. Viele Grüße, Heiko

      Antworten
  8. Bergner, Claus

    Ein sehr interessanter Reisebericht! Im Februar 2019 habe ich viele darin enthaltenen Sehenswürdigkeiten besucht. Mit der MS Lan Diep bin ich auf dem Mekong von Saigon nach Kambodscha gefahren, ein Erlebnis!!! Leider konnten wir wegen Niedrigwasser die letzten 280 km mit den Bus nach Siem Reap fahren, war auch interessant. Die Reise war jedenfalls wunderschön!!!

    Antworten

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